Goodbye Mirjam & Kay – Ein persönlicher Gruß

In diesen Tagen beenden Mirjam Ekelmann und Kay Moritz ihren Dienst im GJW. Wir sagen also wieder mal „Goodbye“. Nach vielen Jahren guter Zusammenarbeit ist das ein besonderer Moment für mich ...

Wenn ich an dich, Mirjam, denke, dann habe ich nebenstehendes Bild vor Augen: dein ausgelassenes, fröhliches Lachen, deinen unverbesserlichen Optimismus, deine grundsätzlich positive Haltung dem Leben und vor allem den Menschen gegenüber. So hast du über viele Jahre mehrere hundert junge Menschen durch den Freiwilligendienst des Gemeindejugendwerks begleitet. So bist du aber auch Dutzenden von Einsatzstellen im ganzen Bundesgebiet begegnet. Und so hast du als Kollegin die ganze GJW-Arbeit mit geprägt: bei Bundesjugendtreffen, Bundeskonferenzen und vielen anderen Gelegenheiten.
Gerne erinnere ich mich an gemeinsame Auto- und Zugfahrten und die manchmal sehr intensiven Gespräche dabei. Vermissen werde ich deine stets offene Bürotür und das prall gefüllte Weingummiglas auf deinem Tisch. Vermissen werde ich auch deine kluge, weltoffene Spiritualität, dein weites Herz und deine so oft so richtigen Worte zur richtigen Zeit.
Gut, dass du nur das GJW und nicht Berlin verlässt! Das macht es mir leicht, eine schöne Freundschaft weiter zu pflegen, auch wenn wir keine Kollegen mehr sind. Für alles, was jetzt an Neuem auf dich zukommt, wünsche ich dir von Herzen alles Gute und Gottes Segen! Und ich glaube, diesem Wunsch schließen sich viele Menschen aus dem Umfeld des Gemeindejugendwerks und darüber hinaus an.

Wenn ich an dich, Kay, denke, dann habe ich auch ein Bild vor Augen. Das hast du seit einigen Monaten auf deiner Facebookseite gepostet, und ich erinnere mich noch gut an den Strandspaziergang, bei dem es entstanden ist.
„Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ (Psalm 31,9b) hast du als Motto über dieses Foto geschrieben. „In Gottes Händen geborgen“ heißt die Überschrift zu diesem Psalm in der Lutherbibel. Und diese Geborgenheit ist das, was ich dir zu deinem Abschied aus dem GJW als Erstes und Wichtigstes wünsche!
Als ich 1994 meine erste GJW-Stelle als Kinder- und Jungscharreferent im Rheinland antrat, warst du schon da und hast mir beim Start von Anfang an kollegial und freundschaftlich beigestanden. Du warst für mich schon damals „Mr. GJW“ – und bist es bis heute. Noch sehr gut erinnere ich mich an unsere ersten gemeinsamen Mitarbeiterschulungen – erlebnispädagogisch gestaltet mit Abseilen, Höhlenklettern und Interaktionsspielen. Ich habe viel von dir gelernt! Vor allem, was all das, was wir für pädagogisch gut und sinnvoll halten und in unserer Konzeption mit dem Schlagwort UP TO YOU beschreiben, mit dem Glauben an Jesus Christus zu tun hat. Ich kenne kaum jemanden, der diese Verknüpfung von Theologie und Pädagogik so tief verinnerlicht und gelebt hat wie du! Nie hast du dich mit deinem Wissen und deinen Erkenntnissen aufgedrängt, aber immer hast du sie bereitwillig geteilt, wenn man dich darum bat.
Was soll ich dir wünschen? Bessere Worte als die aus dem Psalm, der dir so viel bedeutet, finde ich sowieso nicht! So wünsche ich dir für die nahe und für die ferne Zukunft, dass du immer in Gottes Händen geborgen bleibst – und weiten Raum und sicheren Stand für deine Füße!

Volkmar Hamp