GJW-Jahresbericht 2025

zum Bundesrat 2026

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Auf dieser Seite könnt ihr die einzelnen Berichte über die GJW-Arbeit im Jahr 2025 nicht nur lesen, sondern auch anhören. Klappt dazu einfach das entsprechende Akkordeon-Element auf. Der Audio-Player befindet sich jeweils direkt über dem Text. 

GJW Bundesvorstand (BV) und Geschäftsführung

GJW Bundesvorstand (BV) und Geschäftsführung

Das Jahr 2025 war für den Bundesvorstand ein Jahr intensiver Prozesse, entscheidender Weichenstellungen und persönlicher Übergänge. Gleich zu Beginn durften wir Lea Herbert als neue GJW-Leiterin begrüßen, die mit ihren Perspektiven und ihrer Energie dem Vorstand wichtige Impulse gibt. Mit ihrem Start konnten wir nahtlos an bestehende Arbeitsstrukturen anknüpfen und zugleich neue Akzente setzen.

Ein großer Teil unserer diesjährigen Arbeit stand im Zeichen des UB25-Prozesses. Der Bundesvorstand hat die Aufgabe ernst genommen, die Interessen des GJW aktiv in die Diskussionen und Entscheidungen einzubringen. Dabei war es uns wichtig, sowohl die Anliegen der Ehrenamtlichen als auch die Bedarfe der Kinder- und Jugendlichen strukturiert und sichtbar zu vertreten. Dieses Engagement hat viel Zeit und Aufmerksamkeit gebunden und prägte nahezu alle strategischen Gespräche des Jahres. Zugleich zeigte sich aber auch, dass manche Themen – etwa Mentale Gesundheit oder Inklusion – hinter den umfangreichen UB25-Arbeitsphasen zurückstehen mussten. Auch wenn wir diese Schwerpunkte nicht fallen lassen, konnten wir sie in diesem Jahr nicht in der Tiefe vorantreiben, die wir uns vorgenommen hatten.

Neben dem Strukturprozess waren die beiden Bundeskonferenzen im März und November zentrale Bausteine unserer Arbeit. Die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung dieser Tagungen hat deutlich gemacht, wie sehr das GJW von engagierten Delegierten, lebendigen Diskussionen und gemeinsamen Entscheidungen lebt.

Zum Jahresende wurde zudem der Grundstein für eine direkte Zusammenarbeit mit dem Präsidium gelegt. Eine Person des jeweiligen Gremiums wird an den Sitzungen des anderen Gremiums teilnehmen. Dieser Schritt eröffnet neue Kommunikationswege und wird in Zukunft dazu beitragen, Anliegen und Bedarfe des GJW früher, klarer und verbindlicher einzubringen.

Im personellen Bereich mussten wir in diesem Jahr Johanna Panther verabschieden, die mit ihrem Engagement und Herzblut vor allem in den Bereichen Social Media, innovativen Formen von Kirche und der Arbeit im Vorstand der aej engagiert ist.

Auf zwei Dinge wollen wir noch verweisen:
2025 wurde umgesetzt, dass die KiGo-App nun mit KI-Unterstützung funktioniert. D. h. Mitarbeitende können sich beim Bearbeiten der Entwürfe für den Kindergottesdienst von einer künstlichen Intelligenz  helfen lassen. Auf Wunsch erstellt die KI zum jeweiligen Sonntag Bausteine mit Erzählvorschlägen, Rätseln, Kreativaktionen u. v. a. m., die dann weiterbearbeitet und in die eigenen Entwürfe eingefügt werden können.

Außerdem hat „MLI – Mitarbeiten, Leiten, Inspirieren“ zum ersten Mal, für alle, die Gemeinden mitgestalten möchten, mit allen Dienstbereichen des Bundes stattgefunden. Die drei Tage standen unter der Überschrift „Verbunden – Sicher – Frei“. Wir erkundeten die Themen „Gemeinsam verschieden: Brücken zur Verbundenheit“ und „Relax: Gelassen und sicher der Zukunft entgegen“. Das sind Themen, die sowohl für Gemeinden als auch gesamtgesellschaftlich relevant sind. Neben den Plenarveranstaltungen konnten bei MLI zahlreiche Seminare besucht werden und die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, ihren Interessen zu folgen.

Insgesamt blickt der Bundesvorstand auf ein arbeitsreiches und bewegendes Jahr zurück, in dem wir trotz offener Fragen wichtige Schritte für die Zukunft des GJW gehen konnten. Wir blicken mit Schmerz auf die Reduktion der Bundesgeschäftsstelle und mit Vorfreude auf das BUJU 2026 vom 1. - 5. August 2026 mit dem Titel „Soli Deo Gloria“ in Krelingen. Wir freuen uns, dort mit vielen jungen Menschen Gottes stiftende Gemeinschaft zu erleben, und beten für eine rundum gesegnete Zeit.

Für den Bundesvorstand
Jenny Aworour (1. Vorsitzende)
Arne Zander (2. Vorsitzender)
Matthias Dichristin (GJW-Leiter bis 31.12.2024)

Profilbild von Jennifer Aworour

Foto: Johannes Eichstädt

Foto: Johannes Eichstädt

Foto: GJW

BUJU 2026 - SOLI DEO GLORIA

BUJU 2026 - SOLI DEO GLORIA

01.–05. August 2026, Krelingen

Für das BUJU 2026 prägen drei Worte die inhaltliche Ausrichtung: Soli Deo Gloria – Gott allein die Ehre. Dieser Grundgedanke richtet den Blick weg von Leistung, Vergleichen und Erwartungen und hin zu Gott selbst. In einer Zeit, in der Jugendliche und junge Erwachsene mit der Frage „Was zählt wirklich?“ konfrontiert sind, setzt das BUJU einen bewusst anderen Akzent: Bei Gott müssen wir nichts vorweisen. Wir dürfen einfach sein – gewollt, geliebt und gehalten.

Soli Deo Gloria ist zugleich Einladung und Orientierungshilfe. Es ermutigt dazu, das eigene Leben in Alltag, Beziehungen, digitalen Räumen und persönlichen Entscheidungen auf Gott auszurichten. Diese Fragen greifen wir beim BUJU auf und schaffen Räume, in denen junge Menschen Antworten für ihr eigenes Leben formulieren können. Das BUJU versteht sich dabei als Ort, an dem Glaube wachsen kann, Gemeinschaft entsteht und Fragen gestellt werden dürfen. Jesus bildet dabei die Mitte unseres inhaltlichen Arbeitens.

Das, was das BUJU so besonders macht, ist das große Engagement von so vielen ehrenamtlichen Menschen. Zahlreiche Mitarbeitende bringen auch dieses Mal wieder ihre Zeit, Ideen und Fähigkeiten ein – von Programmgestaltung über Musik und Technik bis hin zu Seelsorge und Logistik. Die BUJU-Vorbereitung ist geprägt von hoher Motivation, viel Kreativität und einem starken gemeinsamen Anliegen: ein geistlich inspirierendes Festival zu ermöglichen, auf dem Jesus mit jungen Menschen Lebensgeschichten schreiben kann. Ohne ehrenamtliche Engagement wäre das BUJU in dieser Form nicht möglich.

2026 kehren wir nach Krelingen zurück – ein Ort, der bereits für viele BUJU-Geschichten steht und damit vertraut und neu zugleich ist. Die Erfahrungen der Vergangenheit, kombiniert mit den heutigen Herausforderungen und Chancen, sind gute Bedingungen für ein unvergessliches Festival mit vielen Gottesmomenten.

Das BUJU verbindet geistliche Impulse mit kreativen Angeboten. Es stärkt junge Menschen darin, im Glauben zu wachsen, ihre Nachfolge zu reflektieren und alltagsnah zu leben.

Soli Deo Gloria – Gott allein die Ehre. Dieser Leitgedanke begleitet die gesamte Vorbereitung und prägt die Erwartung an ein BUJU, das 2026 erneut zu einem Ort werden soll, an dem Glaube, Gemeinschaft und Leben zusammenkommen.

Sam Mail,
Referentin für die Arbeit mit Teenagern, Jugendlichen und Jungen Erwachsenen in der GJW Bundesgeschäftsstelle

www.buju.de 

Redaktionelles

Die Kindergottesdienst-App

Die KiGo-App „Miteinander Gott entdecken“ wird inzwischen von etwa 500 Kindergottesdienst-Gruppen und 4.000 Mitarbeitenden genutzt. Sie bietet für jeden Sonntag des Jahres Bausteine für den Kindergottesdienst mit Kindern von 3 - 12 Jahren. Diese Bausteine können direkt auf dem PC, Tablet oder Handy zu einem individuellen Stundenentwurf zusammengestellt und mit eigenen Ideen ergänzt werden.
Neu ist, dass es ab 2026 auch Unterstützung durch Künstliche Intelligenz gibt. Man kann sich Vorschläge für Geschichten, Spiele, Rätsel und Kreativaktionen machen lassen, sie bearbeiten und anschließend in den eigenen Entwurf einfügen.
Das Ergebnis des Ganzen lässt sich als PDF-Datei exportieren und ausdrucken – oder man führt den Kindergottesdienst gleich mit dem mobilen Endgerät in der Hand durch.
Die KiGo-App kostet 30,00 € im Jahr für eine Kindergottesdienst-Gruppe plus 15,00 € für jede Weitere. Dafür können alle Mitarbeitenden im Kindergottesdienst die App nutzen und damit arbeiten.

Noch Fragen? Die Antworten gibt’s unter www.gjw.de/kigo-app oder bei Volkmar Hamp (vhamp@baptisten.de) in der GJW Bundesgeschäftsstelle.

 

HERRLICH – das GJW-Magazin

2025 sind wieder zwei Ausgaben des GJW-Magazins HERRLICH erschienen, und zwar zu den Themen: „It Is Well With My Soul“ und „Kinder“. Dazu eine exemplarische Rückmeldung: „Das ist wirklich eine tolle Ausgabe! Viele der Artikel waren sehr bereichernd und bewegend. Danke!“

Die Ausgabe 1/2026 („Der Letzte macht das Licht aus?“) wird voraussichtlich die letzte HERRLICH-Ausgabe sein, die wir veröffentlichen. Nach den Umstrukturierungen auf Bundesebene im Rahmen von UB25 reichen die Ressourcen nicht mehr aus, um HERRLICH weiterzuführen. Alle bisher erschienenen HERRLICH-Ausgaben gibt es aber nach wie vor auf der GJW-Homepage kostenlos zum Download. 

www.gjw.de/herrlich

 

Material zum Thema „Junge Parlamente“

In Arbeit ist zurzeit neues Material zum Thema „Junge Parlamente“ in Gemeinden und auf regionaler Ebene. Dieses Material wird voraussichtlich zur Bundesratstagung 2026 veröffentlicht. Eine Handreichung bietet grundlegende Informationen und erste Ideen für den Start und eine Methodenkartei liefert viele praktische Tipps.

 

 

Die EDITION GJW online

Last but not least – wie jedes Jahr – der Hinweis auf unsere „Edition GJW online“. Immer mal wieder reinschauen lohnt sich.

www.gjw.de/edition 

Bildungsarbeit

Bildungsarbeit

Die Bildungsarbeit im GJW zielt darauf ab, Menschen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu befähigen. Dabei spielen sowohl biblisch-theologische Inhalte als auch pädagogische Fähigkeiten eine zentrale Rolle, um die Arbeit in den Gemeinden zu bereichern.

Ein wesentlicher Teil dieser Bildungsarbeit findet in den Landes-GJWs statt, die Kurse und Schulungen zu wichtigen Themen anbieten. Im Fokus stehen dabei unter anderem: Sichere Gemeinde, Gruppen- und Freizeitleitung, methodische Fähigkeiten, biblisch-theologische Inhalte, Spiritualität sowie aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen. Die Haupt- und Ehrenamtlichen in den GJWs leisten hierbei einen wertvollen und unverzichtbaren Beitrag für die Gemeinden und insbesondere für die jungen Menschen.

Auf Bundesebene ist die Onleica (www.onleica.de) eines der etablierten Angebote. In den zehnteiligen Kursen, die gemeinsam mit der FeG-Jugend durchgeführt werden, konnten allein im Jahr 2025 über 100 Personen weitergebildet werden. Zudem sind Großveranstaltungen wie MLI, das im September 2025 in Leipzig stattfand, ein wichtiges Element der Bildungsarbeit. Mit einem breitgefächerten Seminarangebot setzte das GJW dieses Mal gemeinsam mit den anderen Dienstbereichen des BEFG Impulse für die Arbeit der Gemeinden. Ergänzt wird das Programm durch Seminare und Kurse vor Ort, gedruckte und digitale Materialien sowie weitere Formate.

Eine gute Ehrenamtskultur in den Gemeinden umfasst auch die Unterstützung der Mitarbeitenden durch Weiterbildungsangebote, die ihre Arbeit wertschätzen und stärken. Wenn ihr in eurer Gemeinde Bedarf habt, schaut euch die Angebote des GJWs an oder nehmt gerne Kontakt auf.

Simon Werner,
Referent für Bildung in der Akademie Elstal/GJW Akademie

nxtchapter

nxtchapter

nxtchapter ist ein Orientierungsjahr für junge Erwachsene. Nach der Schule, nach Ausbildung oder Studium, mittendrin oder noch später im Leben – gelegentlich ergibt sich die Notwendigkeit für eine Neuorientierung. Bei nxtchapter wird diese Suche durch Mentoring begleitet und durch Praktika und eine theologische Grundbildung bereichert. In der Studiengemeinschaft der Theologischen Hochschule Elstal lebt und arbeitet man gemeinsam mit denjenigen, die sich auf den Dienst in Gemeinden vorbereiten.

Teilnehmende an nxtchapter werden von einer Vielzahl an Impulsen und Arbeitsbereichen des BEFG und darüber hinaus bereichert – im Team mit dabei sind EBM International, das GJW, die Theologische Hochschule und die Akademie Elstal. Zugleich haben die Teilnehmenden ein hohes Maß an Freiheit und Selbstverantwortung für die Gestaltung dieses Jahres, sodass es das nächste Kapitel sehr individuell vorbereiten kann. 

Im Jahr 2025 ging die Verantwortung für das Programm schrittweise auf die Theologische Hochschule Elstal über.

Simon Werner,
Referent für Bildung in der Akademie Elstal/GJW Akademie

Fachkreis GJW global

Fachkreis GJW global

Der Fachkreis GJW global setzt sich aktiv für eine #gerechtekirche ein. Fragen der Weltverantwortung und Gerechtigkeit haben im christlichen Glauben seit jeher einen hohen Stellenwert. Bereits in den ersten Gemeinden war die Klärung von Gerechtigkeitsfragen Grundlage zentraler Entscheidungen (vgl. Apg 6,1–7). Ob Sklaverei, Armut oder Gleichstellung der Geschlechter – Christinnen und Christen haben immer wieder erkannt, dass ihr Glaube sie dazu inspiriert, sich für eine gerechtere Welt einzusetzen. Das Missionstatement von GJW global basiert unter anderem auf 1. Joh 4,19: „Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.“

Innerhalb des GJWs hält GJW global diese Themen lebendig. Der Fachkreis setzt sich mit der Klimakrise und den daraus resultierenden Nachhaltigkeits- und Gerechtigkeitsfragen auseinander. Darüber hinaus bietet er Schulungen und Seminare zu gesellschaftlichen Themen wie Queerness und Vielfalt an.

Aktuell widmet sich GJW global den Fragen rund um Demokratiebildung. Wie viele nehmen auch wir die Demokratie als nicht (mehr) selbstverständlich wahr – nicht zuletzt, weil auch in Gemeinden hier und dort hierarchischere Leitungsmodelle Raum greifen. Für die Selbstverortung in einem politischen Umfeld mit faschistischen Parteien steht die Frage im Raum, an welchen Stellen wir unsere kirchlichen Strukturen auch durch Unvereinbarkeitsregelungen schützen müssen.

Der Fachkreis trifft sich zweimal jährlich in Präsenz und zusätzlich mehrmals online. Dank der vielfältigen beruflichen Hintergründe seiner Mitglieder – etwa in Psychologie, Ingenieurwissenschaften, Sozialwissenschaften und Theologie – können die Themen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden.

Simon Werner,
Referent für Bildung in der Akademie Elstal/GJW Akademie

Freiwilligendienst im GJW

Freiwilligendienst im GJW

Wie jedes Jahr war das FSJ-Programm des GJWs geprägt von Aufbruch, intensiven Begegnungen und vielen Momenten, in denen junge Menschen spürten, wie sehr ein gemeinsamer Weg stärken kann. In Gemeinden, Kitas und anderen sozial-diakonischen Kontexten übernahmen die Freiwilligen Verantwortung und probierten Neues aus. Die Begleitung durch das GJW ermöglichte ihnen dabei, eigenen Fragen nachzugehen, Glauben zu entdecken und sich in ihren Einsatzstellen zu entfalten. Besonders in den Seminaren zeigte sich, wie wertvoll Räume für Austausch und Gemeinschaft sind. 

Exemplarisch dafür steht das Abschlussseminar im Juni auf dem Pfadfinderzeltplatz in Großzerlang, das zu einer Woche voller Verbundenheit wurde: Lagerfeuerabende, kreative Aktionen, Gespräche über persönliche Entwicklung und gesellschaftliche Verantwortung sowie das gemeinsame Leben unter einfachen Bedingungen ließen die Gruppe eng zusammenwachsen.

Nur zwei Monate später begann dann der neue Jahrgang seine gemeinsame Zeit mit dem Einführungsseminar im September. Dort trafen die Freiwilligen das erste Mal mit ganz unterschiedlichen Gefühlen aufeinander: zwischen Aufbruchstimmung und Zukunftsangst, sowie Unsicherheit und Zuversicht. Das Gebet einer Freiwilligen am Ende des Seminars mit dem Dank für „Lachen, Lernen, neue Dinge“ und der Bitte, dass Gott „Hoffnung wachsen“ lasse, berührte viele. 

Diese beiden Seminare, die zeitlich so eng beieinander lagen, verdeutlichen sehr gut, wie prägend ein solches Jahr für die Freiwilligen sein kann und welche persönliche Entwicklung möglich ist, wenn man sich auf den Freiwilligendienst und die Seminargruppe einlässt.

Dankbar sind wir für die Unterstützung durch Lisa Kroke, die als ehemalige Freiwillige und pädagogische Mitarbeiterin den Jahrgang 2024/25 begleitete, so dass Tobias Köpke Aufgaben im Bereich Sichere Gemeinde übernehmen konnte.

Der kommende FSJ-Jahrgang 2026/27 befindet sich im Aufbau, und es sind noch Plätze frei für alle, die sich ein Jahr lang einbringen, wachsen und Neues wagen möchten. 

Tobias Köpke,
Referent für den Freiwilligendienst im GJW

www.gjw.de/freiwillig 

Baptistische Pfadfinderschaft

Baptistische Pfadfinderschaft (BPS)

Für die BPS begann das neue Jahr gleich mit einem Highlight: Über Silvester waren 50 Pfadis in Immenhausen zum Liederlager (LiLa) zusammengekommen und hatten sich fünf Tage lang ganz der Musik und dem Singen gewidmet: In zahlreichen Workshops, bei Singerunden am prasselnden Kamin, begleitet nicht nur von Klampfen, sondern u. a. Trompeten, Klarinetten, Kontrabass oder Tuba.

Das jährliche Bundesthing fand diesmal in Pforzheim statt. Dabei wurde unter anderem das Kinderschutzkonzept, an dem das Team für Sichere Pfadiarbeit lange gefeilt hatte, verabschiedet und ein Redaktionsteam für die Neuauflage der BPS-Pfadi-Bibel gebildet. Auch Wahlen durften nicht fehlen: Nach vielen Jahren im Amt standen sowohl Theresa Dierks als Vertreterin der BPS im GJW-Bundesvorstand als auch das Team der Trainingskoordination nicht mehr zur Wahl. Aber wir freuen uns, dass wir diese und weitere Ämter neu besetzen konnten. Beim feierlichen Abend in der Jurte wurde die neue Siedlung Gummersbach-Windhagen bestätigt.

Frühjahr und Sommer waren wie immer geprägt von Aktionen in den Stämmen und Regionen: Gleich drei Regionen veranstalteten ihr Regionslager und auch daneben gab es zahlreiche weitere Lager, Hajks und Fahrten. Auch das Trainingsangebot war 2025 groß, so gab es in diesem Jahr zum Beispiel gleich zwei Stammesführungskurse.

Im Herbst fanden neben den Regionsthings die beiden altersspezifischen Bundestreffen statt: Im Oktober im Westerwald das Rovermoot für die 17- bis 25-Jährigen mit deutlich über 100 Teilnehmenden und im November das Altpfadfinder-Wochenende für alle ab 26, bei dem sich fast 40 Pfadis südlich von Kassel versammelten.

Noch ist das Pfadi-Jahr nicht vorbei und so freuen wir uns schon auf Ausgabe zwei des LiLas. Dankbar blicken wir zum Jahresende nicht nur auf die Erlebnisse des Jahres 2025 zurück, sondern auf 40 Jahre BPS, denn im nächsten Jahr feiern wir unseren 40. Geburtstag, u. a. mit einem Jubiläums-Lied, einem Jubiläums-Podcast und vielen Aktionen in den Stämmen.

Friederike Danneberg,
Bundesführerin der BPS

www.bps-pfadfinder.de 

Finanzen und Projektmanagement

Finanzen und Projektmanagement

Verwaltung ist das, was man nicht sieht, was aber trotzdem unabdingbar ist fürs Funktionieren im Arbeitsalltag.

2025 hat uns folgendes beschäftigt:

Politisch wird es nicht einfacher mit den Fördermitteln durch späte Haushaltsbeschlüsse mit bis in den Spätsommer hinein fehlenden Bewilligungen, vermehrte Anfragen an die Jugendverbandlichkeit, Uneinigkeit in der Regierung und mehr. Und neue Fördermittelquellen zu erschließen wird dadurch erschwert, dass die Mittel überall zurückgehen und der Ansturm auf die großen Mittelgeber größer wird.

Anfang Juli fand eine Tiefenprüfung für die Mittel im FSJ statt, die erfolgreich verlief. 

Auch die tolle Datenbank BEFG_connect wächst und damit auch die Möglichkeit Veranstaltungen gut zu verwalten.

Die Kollegin In der Buchhaltung ist, wenn ihr diese Zeilen lest, in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Das Auffangen und Verteilen der Arbeit kam neben allen anderen Umbrüchen noch dazu.

Seit Anfang des Jahres 2025 erfolgt die Buchhaltung papierlos, was eine gewisse Umstellung gebraucht hat, aber mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Und auch für mich ist es der letzte Jahresbericht, denn zu Ende Mai verlasse ich den BEFG. Viel Segen euch!

Maria Hofmeister,
Referentin für Finanzen und Projektmanagement in der GJW Bundesgeschäftsstelle

Ständige Konferenz der Hauptamtlichen (SKH)

Ständige Konferenz der Hauptamtlichen (SKH)

Die ständige Konferenz der Hauptamtlichen des GJWs besteht derzeit aus 27 Personen aus den 13 Landesverbände des BEFG und der Bundesgeschäftsstelle. Die Stelle in Südwest ist derzeit nicht besetzt. 

Die SKH-Vorsitzenden sind Lukas Basner (GJW Baden-Württemberg) und Benjamin Kaminski (GJW Sachsen). Christin Stöcker (NRW) vertritt die SKH derzeit im Bundesvorstand (BV) und ist somit Bindeglied zwischen uns Hauptamtlichen und dem BV. 

Die SKH tagt dreimal jährlich. Wir kommen im Anschluss an jede Bundeskonferenz und einmal im Jahr zu einer Fortbildungs-SKH zusammen. In unseren Sitzungen beschäftigen uns unter anderem Berichte aus den einzelnen GJWs und aus den Arbeitskreisen. Ein Thema, das die SKH nun schon länger bewegt ist „UB25“, der Strukturprozess des BEFG. Hier haben wir schon fleißig Gedanken gewälzt und Runden gedreht, um das was kommen soll. 

Unsere Fortbildungs-SKH fand dieses Jahr in Mücke-Flensungen auf dem Flensunger Hof statt. Neben geistlicher Gemeinschaft, Spaziergängen und einem schönen Grillabend haben wir uns thematisch im Bereich „Partizipation von Kinder- & Jugendlichen in unseren Strukturen“ fortgebildet. Dafür hat uns ein externer Referent besucht und hat mit uns Bereiche ausgearbeitet, die nötig sind, damit Partizipationsstrukturen funktionieren können. 

Wir blicken zurück auf eine gelungene Zusammenarbeit im Jahr 2025, die unter anderem ein wunderschönes MLI beinhaltete. Wir sind gespannt auf alles was kommen wird und wollen auch weiterhin den Weg zusammen gehen.

Lukas Basner,
Vorsitzender der SKH