
Die 18. GJW-Bundeskonferenz
Ein Bericht von Marten Becker
Zum achtzehnten Mal fand Anfang März die Bundeskonferenz des Gemeindejugendwerks statt und zog Delegierte aus der ganzen Republik ins beschauliche Elstal bei Berlin. Alle zwölf Landes-GJWs waren vertreten, um als höchstes Entscheidungsgremium des baptistischen Jugendverbandes über Anträge abzustimmen, Impulse für die gemeinsame Arbeit zu geben und Wahlen für die Vorsitzenden der Abteilungen abzuhalten.
Die Auftaktveranstaltung am Freitagabend brachte bereits viele Informationen über die Aufgaben des Wochenendes – sowie einige wertvolle Erkenntnisse über den Bart des Bartimäus, wie sie Jason Querner, Referent in der Bundesgeschäftsstelle, in seiner Andacht vermittelte.
Den Samstagvormittag prägten Foren, denen sich die Delegierten je nach Interessenlage zuordneten. Referentinnen und Referenten moderierten darin so unterschiedliche und doch allesamt relevante Themen wie „Arbeit mit Geflüchteten“, „Baptistische Identität“, „Elternarbeit“ und „Sichere Gemeinde“. Alle Foren inspirierten zur Weiterarbeit und werden das GJW weiter begleiten. Nachmittags stand die Arbeit in den Abteilungen im Mittelpunkt. Zudem tagte die Arbeitsgemeinschaft Freizeiten und die ehrenamtlichen Leiterinnen und Leiter der Landes-GJWs trafen sich zu einer intensiven Schulung zum Dienstrecht des BEFG und was dieses für ihre Arbeit bedeutet.
Der abendliche Gottesdienst war vom GJW Baden-Württemberg organisiert. Jugendpastor Tilo Schmidt entlockte der vermeintlich wohlbekannten Geschichte der Speisung der Fünftausend einige herausfordernde Gedanken. Die Klänge der BUKO-Band geleiteten die Delegierten im späteren Verlauf des Abends dann in die Lounge, bei der wie gewohnt der Austausch über alle Landes-GJW-Grenzen hinweg im Vordergrund stand und deren Einnahmen dem BUJU zugutekommen.
Im letzten Plenum am Sonntagvormittag wurde über die Anträge der Bundeskonferenz abgestimmt und etwa beschlossen, ein Treffen junger Delegierter bei der Bundesratstagung des BEFG auszurichten. Zudem galt es, langjährige ehrenamtliche Mitarbeitende zu verabschieden und die neu gewählten Vorsitzenden der Abteilungen zu begrüßen.
In der Abteilung Kinder / Jungschar standen Beate Herbert und Corny Schneider nicht erneut zur Wahl. Beate hatte die Abteilung über lange Jahre geleitet und geprägt und zuletzt auch den stellvertretenden Vorsitz des GJW-Bundesvorstands inne. Corny wird ab Juni seine Arbeit als Referent für den Freiwilligendienst in der Bundesgeschäftsstelle aufnehmen. Andre Goda wurde wiedergewählt und wird bei seiner Arbeit unterstützt von Janina Schneider und Benjamin Böhl, die beide neu gewählt wurden.
In der Abteilung Jugend wurden sowohl Dörte Borkowski als auch Felix Lasson für eine weitere Amtszeit als Vorsitzende der Abteilung bestätigt.
Im Bundesvorstand übernahm Tobias Köpke den stellvertretenden Vorsitz.
So endete eine bereichernde Bundeskonferenz (die trotz des am Abreisetag regnerischen Wetters positiv und motivierend in Erinnerung bleiben wird) – natürlich nicht ohne die obligatorische Einladung zur nächsten BUKO im November diesen Jahres.
Marten Becker, Vorsitzender des GJW-Bundesvorstands
