Gemeindejugendwerk im Bund Evangelisch-Freikichlicher Gemeinden in Deutschland https://www.gjw.de Die Nachrichten aus dem Bund Evangelisch-Freikichlicher Gemeinden de-de Gemeindejugendwerk im Bund Evangelisch-Freikichlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. Sat, 06 Dec 2025 12:51:36 +0100 Sat, 06 Dec 2025 12:51:36 +0100 TYPO3 EXT:news news-3866 Thu, 10 Jul 2025 11:31:14 +0200 Gemeinschaft und so /ueber-uns/service/nachrichten/artikel/gemeinschaft-und-so Was war das für ein Abschluss !?! Das Seminar zum Ende des Freiwilligenjahres, welches wir traditionell auf einem Pfadfinderzeltplatz im Norden Brandenburgs verbrachten, war geprägt von einer tollen Gemeinschaft, die sich im Laufe der Tage immer mehr vertiefte. Es gab viel Sonnenschein, der für eine angenehme Atmosphäre sorgte, und überraschenderweise waren die Mücken weniger zahlreich als befürchtet, sodass wir die Natur ohne große Plage genießen konnten. Ansonsten war die Woche vom typischen (Über-)Leben auf einem Zeltplatz geprägt, mit allem, was dazu gehört: Selbstversorgung mit Gaskochern, Schlafen auf Isomatten, Umgang mit Wetterveränderungen, gemeinsame Toilettengänge und jede Menge schöne Erlebnisse.

Abends versammelten wir uns meistens um das wärmende Lagerfeuer, das für viele schöne Gespräche, Lachen und eine gemütliche Atmosphäre sorgte. Das perfekte Stockbrot wurde mehrmals zum kulinarischen Höhepunkt und sorgte für leckere Genussmomente. Neben den entspannten Abenden gab es auch viele wertvolle Themen. Wir haben uns mit wichtigen Fragen beschäftigt, die zum Nachdenken anregten und den Blick auf die eigene persönliche Entwicklung, die Gruppe und den gesellschaftlichen Zusammenhalt schärften. Kreative Aktionen brachten Spaß und Abwechslung in die Tage, und in den Pausen sorgte so manche Badeaktion für Erfrischung. Leider musste die geplante Kanutour aufgrund des zu starken Windes abgesagt werden, was zwar schade war, aber spontane Werwolf- und Among-Us-Runden haben die Gruppendynamik gut aufgefangen.

Das Abschlussseminar hat uns noch einmal gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt, Austausch und gemeinsames Erleben sind. Auch wenn sich die persönlichen Wege der einzelnen Freiwilligen nun trennen, werden wir viele gemeinsame Erfahrungen in unseren Herzen weiter tragen. Und so gehen wir mit vielen schönen Erinnerungen und einem guten Gefühl in die Zukunft.

Mehr Informationen zum Freiwilligendienst im GJW gibt's hier.

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news-3819 Tue, 06 May 2025 13:35:11 +0200 75 Jahre aej – Evangelische Jugend feiert Jubiläum beim Kirchentag in Hannover /ueber-uns/service/nachrichten/artikel/75-jahre-aej-evangelische-jugend-feiert-jubilaeum-beim-kirchentag-in-hannover Am 2. Mai 2025 feierte die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej)* ihr 75-jähriges Bestehen, welches sich am 2. Dezember 2024 jährte. Das Motto des Jubiläums lautete „Vielfalt leben – Glauben teilen – Zukunft gestalten“. Die Feierlichkeiten fanden mit vielen Gästen, bewegenden Momenten und Raum für Begegnungen im Rahmen des Evangelischen Kirchentags in Hannover statt. 

Das Gemeindejugendwerk als aej-Mitglied wurde auf dem Jubiläum durch Jenny Aworour (Vorsitzende des Bundesvorstands) und Tobias Köpke (Referent für Freiwilligendienst der GJW Bundesgeschäftsstelle) vertreten. Zusätzliche waren auch zwei weitere GJW-Gesichter vor Ort: Henrike Lederer, die früher ehrenamtlich im GJW-Bundesvorstand aktiv war, ist inzwischen Referentin der aej für nachhaltige Entwicklung. Jojo Panter arbeitet als Referentin für Social Media und Innovative Formen von Kirche im GJW und vertritt aktuell die freikirchliche Säule im Vorstand der aej (siehe Foto).

Die Jubiläumsfeier wurde mit einem Gottesdienst eröffnet, der Raum für Dankbarkeit, Rückblick und Vision bot. Es folgten Grußworte unter anderem von Lisa Paus (Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) und Hansjörg Kopp (Vorsitzender der aej). Besonders betont wurden die Rolle der Evangelischen Jugend für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Förderung demokratischer Werte und die Mitgestaltung kirchlichen Lebens. Der Vorsitzende mahnte aber auch in Richtung (Frei)Kirchen: „Junge Menschen sind nicht nur die Zukunft der Kirche, sondern schon jetzt Teil der Kirche“. An die Vertretung der Politik wurde die Bitte ausgesprochen, dass junge Menschen und Jugendverbände nicht nur weiterhin finanziell gefördert, sondern auch deren Interessen wirklich ernst genommen werden sollen.

Ein Highlight war der sogenannte Gallery Walk, bei dem die Ergebnisse der Social-Media-Kampagne zum Jubiläum präsentiert wurden. Diese lief über die vergangenen sechs Monate auf Instagram (@aej.de) und beinhaltete dort Informationsbeiträge, Interviews und Reels, die Einblicke in die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der evangelischen Jugend ermöglichten. 

Die Jubiläumsfeier der aej war nicht nur Rückblick auf eine bewegte Geschichte, sondern auch ein lebendiges Zeugnis für die Kraft junger Menschen in Kirche und Gesellschaft. Man könnte sagen, das GJW hat an diesem Tag nicht nur Präsenz gezeigt, sondern auch seine enge Verbundenheit mit dem gemeinsamen Ziel: Räume für junge Menschen zu schaffen, in denen Glaube, Vielfalt und Engagement wachsen können.

Ein Bericht von Jojo Panter

*Die aej ist die Dachorganisation der Evangelischen Jugend in Deutschland auf Bundesebene. Sie vereint 32 Mitgliedsorganisationen aus der Landeskirche, den Freikirchen und den Werken und Verbänden und hat es sich zur Aufgabe gemacht, deren Interessen gegenüber Kirche, Politik und Gesellschaft zu vertreten. Unter dem Leitbild „Orientierung an Christus – Vielfalt als Chance – Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen“ fördert die aej Glauben, Gerechtigkeit und gesellschaftliches Engagement. Sie schafft Räume für die Partizipation junger Menschen in Kirche, Politik und Gesellschaft und beteiligt sich an allen Entscheidungen, die junge Menschen betreffen.
https://www.aej.de/

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news-3818 Mon, 05 May 2025 08:07:12 +0200 Rezension: „Das Familien-Wimmel-Glauben-Entdecken-Buch“ von Daniela Mailänder /ueber-uns/service/nachrichten/artikel/rezension-das-familien-wimmel-glauben-entdecken-buch-von-daniela-mailaender „Das Familien-Wimmel-Glauben-Entdecken-Buch“ von Daniela Mailänder ist ein liebevoll gestaltetes Mitmach-Buch, das Familien auf behutsame und kreative Weise einlädt, gemeinsam über zentrale Themen des Glaubens und Lebens ins Gespräch zu kommen. Es richtet sich an Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und zeigt in Wort und Bild ein Gespür dafür, dass Familien oder ähnlich „bunte Haufen“ ganz vielfältig sein können – sei es in ihrer Konstellation, ihrer Lebensrealität oder ihrem Glaubensweg.

Im Mittelpunkt des Buches steht ein liebevoll illustriertes Wimmelbild, das in jedem der sieben Kapitel thematisch aufgegriffen wird. Die vielen Details laden zum Entdecken ein und eröffnen vielfältige Gesprächsanlässe – besonders für Kinder. Nur eine Sache fiel mir auf: Wer schon das eine oder andere Wimmelbuch kennt, könnte aufgrund des Buchtitels vermuten, dass auch hier Seite um Seite viele spannende Bilder zum Entdecken einladen. Das Buch besteht allerdings aus den Texten und Anleitungen für Erwachsene, die die sieben Themen anleiten.

Die sieben Kapitel behandeln jeweils ein lebensnahes Thema wie Einzigartigkeit, Gemeinschaft, Dankbarkeit, schwierige Zeiten, Gefühle, Zukunft und das Entdecken von Schätzen im Alltag. Jedes Kapitel folgt einem festen, aber flexibel umsetzbaren Ablauf: gemeinsames Essen und Gebet, ein Gespräch über das Wimmelbild, ein kurzer thematischer Impuls, eine kreative Aktivität, eine Vertiefung mit biblischem Bezug, ein abschließender Gedanke sowie Gebet und Segen. Besonders hervorzuheben ist die Einladung zur Freiwilligkeit – niemand muss mitmachen, alle dürfen, wie sie können und wollen.

Die vorgeschlagenen Aktivitäten sind abwechslungsreich – vom Basteln eines Familienwappens über das Gestalten eines Dankbarkeitsglases bis hin zum Säen von Kresse als Symbol für Hoffnung und Zukunft. Ganz ehrlich: die Materialliste hat mich zuerst ein wenig eingeschüchtert. Das liegt aber auch daran, dass meine Kinder keine große Bastelfans sind und wir materialtechnisch nicht supergut ausgestattet sind. Bei genauerer Betrachtung sind aber viele Dinge in einem durchschnittlichen Haushalt dann doch leicht zu finden oder zu beschaffen. Außerdem denke ich, dass es ganz im Sinne des Buches ist, nicht alles eins zu eins so umsetzen zu müssen, wie es vorgeschlagen ist.

Das Buch versteht es, biblische Geschichten in leichter Sprache zugänglich zu machen und mit lebensnahen Themen zu verbinden. Trotzdem war ich mir nicht ganz sicher, ab welchem Alter sich das Buch eignet. Für meinen 4jährigen waren manche Formulierungen oder Vergleiche noch schwer zu verstehen. So wird Gottes Liebe mit dem Gefühl von Verliebtheit verglichen.
Das siebte Kapitel rundet das Ganze schön ab, indem es zu einem Rückblick einlädt und dazu ermutigt, die „Schätze“ aus den vorangegangenen Einheiten zu bewahren. Hier wird deutlich: Dieses Buch möchte nicht belehren, sondern begleiten – und dabei helfen, die Spuren von Glauben, Hoffnung und Liebe im Familienalltag zu entdecken.

Fazit: Ein warmherziges, vielseitiges und durchdachtes Buch, das zum gemeinsamen Entdecken, Erzählen, Staunen und Glauben einlädt. Besonders Familien, die sich auf kreative und offene Weise mit christlichen Themen auseinandersetzen möchten, werden darin einen wertvollen Begleiter finden. Das dahinterstehende Konzept der „Kunterbunten Kirche“ macht neugierig auf mehr.

Shirin Lausch, Berlin
 

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news-3799 Tue, 11 Mar 2025 11:08:47 +0100 Fotos und Bericht von der 36. Bundeskonferenz des Gemeindejugendwerks /ueber-uns/fotos-rueckblick/gjw-buko/buko-202503 Das GJW gestaltet Veränderung. Neue Strukturen, neue Selbstverständlichkeiten – einfach alles mal ausprobieren und schauen, wie es gehen kann und an welcher Stelle wir noch nachjustieren müssen.

Wie könnte es anders sein – der Transformationsprozess UB25 im BEFG hat auch die 36. GJW-Bundeskonferenz beschäftigt. Leidenschaftlich und kreativ wurden das Thema in drei Teilen aufgenommen.

  • Carl Heng Thay Buschmann, Rike Schlüter und Sam Mail stellten den 80 Delegierten die wichtigsten Entwicklungen kurz vor der Beschlussfassung im Mai vor.
  • In einem Planspiel probierten alle schon mal aus, welche Wege ein beliebiges Thema nehmen kann und muss und welche Stolperfallen sich darin noch finden.
  • Transformation trägt immer auch den Abschied in sich und so haben wir in einer Abendmahlsgemeinschaft unsere Sorgen und die Traurigkeit geteilt.

Die 36. Bundeskonferenz war die erste BUKO für Lea Herbert als neuer Leiterin des GJWs. In ihrer Predigt am Sonntag hat sie die Hoffnung in der Gemeinschaft mit Jesus in die Mitte gestellt. Maria und Martha – die beiden Schwestern aus Lk 10 durchbrechen beide gesellschaftliche Konvention und machen Türen in die Freiheit auf. Dadurch wird Hoffnung möglich – Hoffnung, die nicht einfach vom Himmel fällt (Zitat Luisa Neubauer), sondern für die Türen aufgemacht werden müssen. Danke Lea, für die hoffnungsvolle Ermutigung.

Das BUJU unter den Umständen der Transformation zu bedenken, ist eine Herausforderung. In der Diskussion darum zeigte sich, welche Bedeutung das BUJU als Glaubensbooster und kreative Heimat für junge Menschen im GJW hat – es ist wichtig. Und doch müssen wir in Transformationszeiten eine andere Form des BUJUs erfinden. Mit zwei Anträgen wurden ein Arbeitskreis beauftragt, Möglichkeiten für ein BUJU 2026 zu sondieren.

Trotz der vielen Herausforderungen innerhalb des BEFG und GJW verlieren wir die Entwicklungen der Welt nicht aus dem Blick: Im Bericht von GJW global wurde die offene Frage gestellt, ob und wann wir in unseren Strukturen Unvereinbarkeitsbeschlüsse brauchen, die Betätigungen in Leitungsgremien im GJW und im BEFG und gleichzeitige Betätigungen in rechtsextremen Parteien oder Vereinigungen ausschließen. Hier werden wir weiter diskutieren.

BUKO ist viel mehr als das. Austausch, Lobpreis, Stärkung, Gebet, Feiern und vieles mehr. BUKO ist inspirierend.

Simon Werner, Referent in der Akademie Elstal

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news-3779 Mon, 13 Jan 2025 09:40:30 +0100 Lea Herbert stellt sich vor /ueber-uns/service/nachrichten/artikel/lea-herbert-stellt-sich-vor Hallo ihr lieben Alle!

Mein Name ist Lea Herbert, und ich freue mich sehr, seit Beginn dieses Jahrs die neue Leiterin des Dienstbereichs Kinder und Jugend im BEFG zu sein. Schon seit meiner Teeny-Zeit habe ich für mein Ehrenamt in meiner Gemeinde von GJW-Schulungen stark profitiert. Mich begeistert, was das GJW, samt der Landes-GJWs, auf die Beine stellt und was man durch unseren Jugendverband lernen und mit Gott sowie durch das Miteinander erleben kann. Ich kann wirklich sagen, dass ich ein großer GJW-Fan bin.

Die nächsten Zeilen möchte ich nutzen, um mich ein wenig vorzustellen. Mit meiner Familie (also mit Christian, meinem großartigen Ehemann und den besten Zwillingen der Welt, objektiv betrachtet,  versteht sich) lebe ich in Großhansdorf. Das ist unweit von Hamburg. Beruflich bin ich zuerst Erzieherin geworden, bevor ich dann in Elstal Theologie studiert habe. Nach dem Studium war ich ca. 12 Jahre Pastorin in Hamburg und Großhansdorf. Dann gründete ich mein Unternehmen „Kompass auf neu“,  mit dem ich Menschen und Gruppen coache und begleite. Mein Herz schlägt dafür, Menschen zu empowern, und so möchte ich auch jetzt im GJW für Euch eine „Ermöglicherin“ und eine „Raumgeberin“ sein.

Ich bin gespannt, Euch kennen zu lernen, Euch dann mehr kennen zu lernen ( ;-) ) und gemeinsam mit Euch unterwegs zu sein, um unseren Bund und diese Welt mitzugestalten. In den nächsten Wochen möchte ich gerne viele Gespräche führen über Eure Gedanken zum GJW, unseren Bund und was Ihr Euch wünscht. Vielleicht ja auch eines mit Dir? Wenn Du das möchtest, schreibe mir gerne eine E-Mail.

In Vorfreude auf unsere Begegnungen!

Eure Lea

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news-3757 Thu, 07 Nov 2024 17:57:07 +0100 Welche Kirche wollen wir sein? /ueber-uns/fotos-rueckblick/gjw-buko/buko-202411#c52021 Vom 1. bis zum 3. November fand in Elstal die 35. GJW Bundeskonferenz statt. 100 junge Menschen kamen zusammen, um darüber nachzudenken, wie die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Jungen Erwachsenen in unserer Kirche in Zukunft aussehen könnte.

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news-3730 Wed, 11 Sep 2024 15:51:09 +0200 Bericht vom Einführungsseminar 2024 /ueber-uns/service/nachrichten/artikel/bericht-vom-einfuehrungsseminar-1 Am 1. September ging es für uns Freiwillige auf das Einführungsseminar nach Elstal. Momentan sind wir 23 junge Menschen, die ein FSJ oder einen BFD im GJW machen. Am Anfang waren wir alle ganz schüchtern und haben nicht viel miteinander geredet. Das wurde aber schnell besser. In den ersten Tagen haben wir viel Zeit damit verbracht, die anderen Freiwilligen, uns selbst und die Gruppe kennenzulernen. Dafür haben wir beispielsweise Gruppenspiele gespielt, uns gegenseitig vorgestellt, einen Lebensbaum erstellt und jeden Morgen eine Frage zum darüber nachdenken bekommen. Außerdem haben wir einen Brief an unser Zukunfts-Ich in einem Jahr geschrieben. 

Während des Seminars haben wir viel über Kommunikation und Feedback, unsere eigenen Rechte und Pflichten in den Einsatzstellen und Kinderschutz gelernt. Das hat uns gut auf unsere Zeit in den Einsatzstellen vorbereitet.
Am Mittwoch, dem 4. September, waren wir in kleinen Gruppen mit dem Rollstuhl in Berlin unterwegs. Immer eine Person aus jeder Gruppe sollte so tun, als wäre sie auf den Rollstuhl angewiesen. Das hat uns einen sehr eindrücklichen Einblick in das Leben eines Rollstuhlfahrers gegeben. Wir haben beispielsweise erlebt, dass man sich als Rollstuhlfahrer für Züge des Regionalverkehrs anmelden muss und dort auch nicht immer auf Verständnis stößt, falls man das nicht tut und manche Menschen auch sehr übergriffig sind. Allerdings ist uns auch aufgefallen, dass viele Menschen hilfsbereit sind, man häufig kostenlos auf die Toilette gehen kann, wo laufende Menschen bezahlen müssen und teilweise sogar Dinge geschenkt bekommt. Abends an diesem Tag haben wir noch eine Kabarett-Vorstellung besucht.
Am Ende des Seminars haben wir dann noch eine kreative Aufgabe bekommen. Wir sollten einen Film über den Freiwilligendienst im GJW erstellen. Dabei sind sehr verschiedene, aber immer lustige Ergebnisse entstanden, die wir uns abends gemeinsam angeschaut haben.

Abschließend kann man sagen, dass wir alle eine schöne und lehrreiche Zeit hatten. Außerdem sind wir zu einer richtigen Gruppe geworden, die abends nach Programmende gerne noch Zeit miteinander verbringt, um zum Beispiel Skyjo zu spielen.

Ein Bericht von Tabita (FSJlerin in der Friedenskirche Lüneburg)

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news-3719 Thu, 08 Aug 2024 11:59:30 +0200 BUJU 2024 - TRAVELLING LIGHT https://2024.buju.de/bericht Vom 30. Juli bis 3. August fand in Otterndorf das Bundesjugendtreffen des BEFG (BUJU) statt. Unter dem Motto „Travelling Light“ versammelten sich Jugendliche aus ganz Deutschland, um Jesus zu feiern und ihren Glauben zu teilen und zu vertiefen. news-3705 Thu, 04 Jul 2024 21:57:37 +0200 Ein Jahr geht zu Ende, aber schön! /ueber-uns/service/nachrichten/artikel/ein-jahr-geht-zu-ende-aber-schoen „Manchmal muss man sich zu etwas aufraffen, und vielleicht ist es zwischendurch auch ganz schön mühselig, aber am Ende hat sich absolut gelohnt!“ Dieser Satz könnte sowohl unser Abschlussseminar als auch das gesamte Freiwilligenjahr sehr gut zusammenfassen. Denn das letzte Seminar im GJW-Freiwilligendienst findet traditionell in Großzerlang im Norden Brandenburgs auf einem Pfadfinder-Zeltplatz statt. Das hat für manche einen langen Anreiseweg bedeutet, und wenn wir ehrlich sind, fanden nicht alle Camping, Mücken und Selbstversorgung reizvoll. Doch die leckere Linsenbolognese, das gemeinsame Schauen des EM-Spiels und der Sonnenuntergang mit anschließendem Lagerfeuer am ersten Abend ließen schon erahnen: Das kann eine richtig schöne Woche werden! Schnell entstand auch wieder dieses besondere Gruppengefühl, welches sich durch die vergangenen Seminare entwickelt hatte. Darum war bei den meisten die Skepsis früh verflogen und das Genießen der Gemeinschaft an diesem besonderen Ort konnte beginnen.

Inhaltlich setzten wir uns in der Woche mit Themen wie Geschlechtergerechtigkeit, Ethik und politisches Engagement auseinander und nahmen uns immer wieder Zeit für erlebnispädagogische Aktionen. Natürlich nutzen wir dabei die nahegelegenen Gewässer, um eine große Kanu-Tour zu unternehmen. Nebenbei gestalteten wir gemeinsam das (Über)Leben auf dem Zeltplatz. Dazu gehörten vor allem das Einkaufen und Kochen für die gesamte Gruppe, das Holz hacken und das Putzen. Aber es blieb auch viel Zeit zum Singen, Baden, Fußball und Karten spielen oder fürs einfach nur Quatschen und in der Sonne dösen.

Besonders in den letzten Tagen wurde deutlich, wie wichtig die Gruppe und die entstandenen Freundschaften für Einzelne geworden sind. Ein Jahr lang intensive Gespräche über den Glauben, Gott und die Welt; ein Jahr lang gemeinsame Wegstrecke mit ähnlichen Fragen zur Berufsorientierung und eigenen Persönlichkeitsentwicklung; ein Jahr lang mit sehr viel Spaß und lustigen Erlebnissen. So schauten wir am letzten Lagerfeuerabend sehr dankbar auf das FSJ zurück und konnten uns am nächsten Morgen hoffnungsvoll einander eine gesegnete Zukunft wünschen, auch wenn der Abschied vielen schwer viel.

Informationen zum Freiwilligendienst im GJW gibt's hier.

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news-3663 Fri, 03 May 2024 14:57:15 +0200 Bericht vom Ehemaligentreffen 2024 /ueber-uns/service/nachrichten/artikel/bericht-vom-ehemaligentreffen-2024 Am letzten Aprilwochenende fanden sich zwanzig ehemalige Freiwillige und Referent:innen in Elstal zusammen, um einerseits auf das eigene lebensprägende FSJ oder ZFG (Zeit-für-Gott-Jahr) zurückzuschauen und um andererseits eine gute und inspirierende Zeit miteinander zu verbringen. So stand vor allem das gegenseitige Kennenlernen und das gemeinsame Reflektieren beim Ehemaligentreffen im Vordergrund.

Es war spannend herauszufinden, welch wichtige Bedeutung das Freiwilligenjahr für jede:n Einzelne:n in der Biografie und im Glauben hatte und was sich im Laufe der Zeit veränderte. Bei schönstem Wetter verließen einige der Gruppe bei den erlebnispädagogischen Übungen im Wald ihre Komfortzone, um dann beim leckeren Grillfest am Abend wieder in diese zurückzukehren.

Passend zum Freiwilligendienst waren die Andacht am Samstagmorgen zum Thema „Dienen“ und die Predigt im Gottesdienst in der EFG Staaken zum Thema „Dankbarkeit“, die dieses Wochenende wirklich gelungen abrundeten. Am Ende stand für alle fest: ein solches Ehemaligentreffen muss in den nächsten Jahren wiederholt werden!

Aktuell läuft die Bewerbungsphase für das kommende Freiwilligenjahr im GJW ab September 2024. Noch sind einige Einsatzstellen deutschlandweit für Menschen zwischen 16 und 27 Jahren frei. Das Programm ist eine gute Gelegenheit, um sich ein Jahr lang in einer Gemeinde, Kita oder einer anderen diakonischen Einrichtung zu engagieren und seine Gaben im sozialen Bereich auszuprobieren. www.gjw.de/fsj

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news-3634 Wed, 06 Mar 2024 16:40:06 +0100 GJW Bundeskonferenz vom 1.-3. März 2024 /ueber-uns/fotos-rueckblick/gjw-buko/buko-202403 Hallo an alle,

ich bin Moritz und war das zweite Mal Teilnehmender bei der Bundeskonferenz (BUKO) des Gemeindejugendwerks (GJW). Die BUKO ist ein Treffen von Haupt- und Ehrenamtlichen aus ganz Deutschland, die zwei Mal im Jahr auf dem Campus des Bildungszentrums Elstal zusammenkommen.

Allerdings war es meine erste BUKO als Mitglied des GJW-Bundesvorstandes. Da wir als Bundesvorstand gewissermaßen die Gastgeber sind, freue ich mich, diesen Bericht für euch zu schreiben.  Vielleicht wird ja jemand so neugierig, dass er oder sie das nächste Mal auch dabei sein möchte! Informiert euch in eurem Landes-GJW wie das funktioniert. 

Am Wochenende vom 1.-3. März 2024 haben wir uns zu prasselndem Lagerfeuer, lautem Tanzen und leckeren Getränken getroffen. Das war die schöne Freizeit, aber natürlich haben wir auch inhaltlich einiges bewegt!

Das Wochenende stand unter dem Motto „Ist das Kirche oder kann das weg?“

Der erste Abend begann mit Austausch über „Unser Bund 25“ (UB25) und über die Wünsche und Erwartungen, die wir als Jugendverband an diesen Strukturprozess des BEFG bzw. an dessen Ergebnis haben. Es wurde also gleich zu Beginn politisch und herausfordernd.

Am Samstag haben wir uns in Workshops zu den Themen mutige Kirche, Antirassismus, Demokratie & Menschenwürde, Inklusion, gerechte Kommunikation und Vielfalt ausgetauscht. Weil man nur an zwei Workshops teilnehmen konnte, fiel es mir schwer, mich zu entscheiden!

Bei dem Workshop Antirassismus wurde mir bewusst, wie sehr Rassismus (noch immer) unterschwellig in verschiedenen Bereichen vorhanden ist und dass ich gerne wachsamer und achtsamer damit umgehen möchte. Und eine spezielle Frage hat sich mir aufgetan: War Jesus eigentlich schon immer weiß? Ist er es überhaupt?

Auch die Abteilungen Kinder und Jugend haben sich getroffen und sich zu den Themen „Ist das eine coole Art eine Bibelgeschichte zu erzählen oder kann das weg?“ und „Glauben teilen“ getroffen.

Am Samstagabend hatten wir einen Referenten von CORRECTIV (ein gemeinwohlorientiertes Medienhaus das Demokratie stärkt) eingeladen und konnten ihm Fragen zu investigativem Journalismus, aktuellen spannenden Enthüllungen und dem eigenen persönlichen Antrieb für diese Arbeit stellen.

Am Sonntag haben wir die vielen schon sehr aktiven Köpfe der BUJU2024-Planung (Bundesjugendtreffen) für diesen Sommer zu Gesicht bekommen und genau gehört, was schon gut läuft und auch, wo noch einige Lücken zu füllen sind!

Ich bin dankbar für viele Herzen, die in unseren GJWs für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen schlagen, für die ganzen Stunden, die so viele Menschen investieren und für mutige Menschen, die was bewegen.  

“You´ll never walk alone“ hallt in meinen Ohren nach – das Lied, mit dem wir uns im Abschlussgottesdienst von Dominik Büscher (GJW Sachsen) und Celine Leipert (GJW Berlin-Brandenburg) verabschiedet haben. Danke dass ihr so lange Zeit gutes geschaffen und Menschen inspiriert habt und ein Segen für andere wart. Seid das weiterhin, Gott gibt euch die Kraft dazu. Wie auch dir, der/die du das liest.

Für den Bundesvorstand

Moritz Kirchner

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news-3623 Thu, 08 Feb 2024 13:41:24 +0100 Kennt ihr Jojo schon? /ueber-uns/service/nachrichten/artikel/johanna-panter-stellt-sich-vor Sich einer unbekannten Gruppe von Menschen mit einem Text auf einer Website vorzustellen, ist gar nicht mal so einfach. Was schreibt man da? Was wollen die Menschen vor ihren Bildschirmen irgendwo auf der Welt (oder eher im Land) von mir wissen?

Dass ich dieses Jahr 30 werde und in den vergangenen paar Jahren immer dachte „Das wird der schlimmste Geburtstag meines Lebens, weil ich einfach noch nicht ready fürs Erwachsenenleben bin.“, mich seit ein paar Monaten aber immer mehr drauf freue, nicht mehr 20 zu sein? Dass ich in meinem Leben schon zwölf Mal umgezogen bin und 2024 ein weiter Umzug dazukommt, weil mein Mann Jannik und ich aus unserer kleinen Berliner Wohnung raus müssen? Oder dass ich bisher Evangelische Theologie an der Hochschule in Elstal studiert habe und neben der Stelle im GJW noch einen Minijob in der Gastro habe?

Vielleicht interessiert die Lesenden meiner Kurzvorstellung aber auch viel mehr, was ich so in meiner Freizeit treibe? Zum Beispiel, dass ich es locker schaffe,  800 Seiten Fanatsyroman in zwei Tagen zu verschlingen, aber auch sonst fast alles querbeet lese (außer Krimis und Groschenromane). Andere lesen vielleicht diesen Beitrag und wünschen sich mehr persönliche Infos wie: Ich liebe Arthousefilme, Theater, Hühner, Zimmerpflanzen, fast alle Süßigkeiten der Marke „kinder“, Taylor Swift und dass es Jahreszeiten gibt. Mich zum Kaffee einladen ist anstrengend, weil ich Genusstrinkerin mit Ansprüchen bin. Ich bin ein wirklich großer Blumenfan, mag aber keine Rosen in Sträußen. Dass ich jeden Morgen zum in den Tag starten Lobpreismusik höre, zerschießt mir immer meinen Spotify-Jahresrückblick, was mich wirklich nervt. Mit dem Konzept Online- oder Handykalender komm ich nicht klar, ich brauch was, um mit der Hand reinzuschreiben. Und ich liebe, liebe, liebe Eiscreme. Spagettieis in der Eisdiele, im Sommer so oft es geht ne Kugel in der Waffel auf die Hand (obwohl mir die Waffel meistens nicht so schmeckt), Schoko mit Sahne und Streuseln aufm Sofa und immer, wenns im Angebot ist, Ben & Jerry's "Netflix & Chill'd". Die perfekt weirde Kombination aus Erdnussbutter-Eis mit süß-salzigem Brezel Swirl und Fudge Brownie.

Ich glaub, ich mag einfach komische und ungewohnte Kombinationen. Dinge, die man im ersten Gedanken nicht so zusammenbringt, die Menschen auch herausfordern. Als ich dieses Netflix & Chill'd-Eis zum ersten Mal probiert habe, fand ichs überhaupt nicht geil, aber ich hatte ja 5 € für ausgegeben, also musste ich weiter essen und dann, am Ende der Packung, war ich verliebt in diese Eissorte. Ich mags wenn Menschen aus ihrer Komfortzone gelockt und zum Umdenken gebracht werden. Darum schlägt mein Herz wohl auch so stark für innovative Formen von Kirche. Übrigens nicht einfach nur ein Teil meiner Jobdescription, sondern ein echtes Herzensthema (nicht ohne Grund bin ich in den letzten zehn Jahren Teil verschiedener Gemeindegründungsprojekte gewesen).

Am Ende meiner Überlegungen entscheide ich mich für die kurz & knackig-Version:
„Hey! Ich bin Jojo und darf seit dem 1. Februar 2024 als Referentin für Social Media und innovative Formen von Kirche beim GJW arbeiten. Was genau das bedeutet und was ich ganz praktisch im Arbeitsalltag mache? Das bin ich selbst noch am Herausfinden. Aber wenn ihr mich besser kennen lernen möchtet und auf dem Laufenden bleiben, dann folgt mir doch einfach auf Instagram ;)

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news-3586 Tue, 14 Nov 2023 08:54:19 +0100 Umgang mit minderjährigen Täter*innen /ueber-uns/service/nachrichten/artikel/umgang-mit-minderjaehrigen-taeter-innen Das Thema Kinderschutz ist eines, das schon lange da ist und gleichzeitig hochaktuell bleibt. Um Mitarbeitenden und Interessierten aus unseren Gemeinden immer wieder Impulse zu verschiedenen Aspekten zu geben, veranstaltet der Fachkreis Sichere Gemeinde Impulsabende mit Experten. Dieses Mal zu einem vielleicht etwas besonderen Thema: Wie gehen wir eigentlich damit um, wenn die Täter oder Täterinnen selbst minderjährig ist? Wenn nicht der Mitarbeitende Grenzen überschritten hat, sondern ein anderer Teilnehmer?

Zu diesem Thema war Michael Klement, Fachkraft beim Jungenbüro Nürnberg, einer Fachberatungsstelle für sexualisierte Gewalt, eingeladen, um uns einige Grundsätze zum Umgang mit sexualisierter Gewalt unter Kindern und Jugendlichen vorzustellen.

Überrascht hat mich dabei, wie viele Täter*innen keine Erwachsenen sind: Laut polizeilicher Statistik sind bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung 40% der Täter*innen unter 21, ein Drittel davon minderjährig. Übergriffe durch Minderjährige sind also kein Einzelfall und ziehen sich, so Klement, auch durch sämtliche Teile der Gesellschaft.

Mehr als 30 Personen aus unterschiedlichen Gemeinden und GJWs in ganz Deutschland waren beim Impulsabend dabei und konnten viele Fragen aus ihren Arbeitsbereichen stellen, sowohl von Freizeiten als auch aus dem Gemeindekontext.

Gemeinsam mit Michael Klement haben wir überlegt, wie wir Kinder mit ihrem grenzüberschreitenden Verhalten konfrontieren, ohne sie dauerhaft als ‚Täter‘ abzustempeln und ihnen stattdessen Möglichkeiten zu bieten, ihr Verhalten zu reflektieren und zu ändern. Aber wir haben uns auch damit beschäftigt, wie wir dabei gleichzeitig die Opfer schützen und wann es nötig sein kann, einen Täter oder eine Täterin von Veranstaltungen oder auch aus der Gemeinde auszuschließen. Fragen, auf die es nicht die eine Antwort gibt, aber zu denen der Abend wertvolle Impulse zum Weiterdenken gegeben hat.

Ein Artikel von Anja Pallasch

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news-3584 Tue, 07 Nov 2023 14:42:03 +0100 Anmelden fürs BUJU 2024 https://www.buju.de Ab sofort könnt ihr euch fürs BUJU 2024 - TRAVELLING LIGHT anmelden! Alle weiteren Infos findet ihr auf www.buju.de news-3583 Tue, 07 Nov 2023 09:05:30 +0100 Fotos und Bericht von der GJW Bundeskonferenz /ueber-uns/fotos-rueckblick/gjw-buko/buko-202311 vom 3.-5.11. fand die GJW Bundeskonferenz statt. Einen Bericht und Fotos von der BUKO findet ihr hier.  

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news-3576 Thu, 19 Oct 2023 08:00:55 +0200 Neues Veranstaltungsmanagement für das Gemeindejugendwerk /ueber-uns/service/nachrichten/artikel/neues-veranstaltungsmanagement-fuer-das-gemeindejugendwerk Am 19.10.23 ist sind wir auf eine neue Veranstaltungsdatenbank umgestiegen. Mit BEFG_connect steht uns eine browserbasierte Lösung zur Verfügung, die uns unsere Veranstaltungen effizienter und flexibler planen und durchführen lässt.

Anmeldungen zu Veranstaltungen laufen nun ausschließlich über BEFG_connect. Vor der ersten Anmeldung ist eine einmalige Registrierung notwendig. Das hat den Vorteil, dass ihr eure Daten jederzeit selbst ändern und aktualisieren könnt. Auch wenn ihr bei verschiedenen Landes-GJWs an Veranstaltungen teilnehmen möchtet, braucht ihr nur ein Konto. – Keine Angst, lediglich die GJWs, zu denen ihr euch für ein Event angemeldet habt, bekommen Zugriff auf eure Daten. 

Für Anfang 2024 ist geplant, dass auch die anderen Dienstbereiche unseres Bundes auf BEFG_connect umsteigen.

 

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news-3565 Wed, 11 Oct 2023 10:47:04 +0200 Impulsabend zum Umgang mit minderjährigen Täter:innen Jason Querner /schwerpunkte-themen/kinderschutz/impulsabend Herzliche Einladung zu einem neuen Impulsabend, online via Zoom. Eine Anmeldung ist notwendig. news-3562 Wed, 04 Oct 2023 16:25:12 +0200 Rückblick auf MLI 2023 in Leipzig Jason Querner https://www.gjw.de/index.php?id=5607 Ein besonderes Fest mit starken Inputs, Liebe zum Detail, Möglichkeiten der Begegnung und Gottes... Gott sendet seine Leute – in den wöchentlichen Dienst in der Gemeinde. Raus in die Gesellschaft. Hinein in die überörtliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Mit unseren Gaben sind wir gebraucht. Ganz unterschiedlich, aber immer mit Gott im Rücken. Nach den Jahren der Pandemie gibt es hoffnungsvolle Geschichten zu erzählen. Einige durften wir bei MLI hören.

Ein ganzes Wochenende nahmen sich rund 170 Personen Zeit, sich über ihre Mitarbeit in der Kinder- und Jugendarbeit auszutauschen, Neues zu lernen und sich gemeinsam nach Gottes Vision für die junge Generation auszustrecken.

Als Hauptsprecherin war Dominique van Werkhoven eingeladen. Sie macht Pionierarbeit bei Youth for Christ Österreich und sprach in drei Plenumsveranstaltungen, Sessions genannt, unter der Überschrift „wonder.full“ – voller Wunder.

Am Freitagabend ging es um Gottes Wesen. Gott ist wie eine „wonder.wall“, eine Wundermauer - ein stabiler und beständiger Ort an dem man sich in schwierigen und herausfordernden Zeiten stützen kann. Dominique machte uns Mut sich mit all unseren Fragen an Gott zu wenden. Entsprechend der alten jüdischen Tradition lernen wir viel mehr über Gott und sein Wesen kennen, wenn wir mehr und mehr fragen. Gott hat viele Namen und offenbart sich jeder und jedem von uns in einzigartiger Weise.

Am Samstagvormittag ging es um uns als Gottes „wonder.kid“. Denn das sind wir als allererstes, sein Wunderkind. Eine der ersten Fragen, die in der Bibel formuliert ist, lautet: „Wer hat dir gesagt, dass…“ Diese Geschichten, die andere über uns erzählen entwickeln mit der Zeit eine immer stärkere Kraft. Aber sie sind nicht immer Gottes Geschichte über uns, das, was er für uns bereithält. Einzigartig sind wir geschaffen und bekommen unsere Identität durch Gott.

Am Sonntagvormittag zeichnete uns Dominique das „wonder.land“. Eine Kultur, ein Ort, eine Gemeinschaft, in der Menschen umsorgt und einbezogen werden, wo sie Verantwortung übernehmen dürfen und ihnen Vergebung entgegengebracht wird. Dieses Wunderland geschieht da, wir „wonder.kids“ das tun, was Gott mit uns tut – uns zu lieben. „Bleib bei ihm in seiner Gesellschaft und lerne ein Leben in Liebe. Beobachte, wie Christus uns liebte. Seine Liebe war nicht vorsichtig, sondern extravagant. Er liebte nicht, um etwas von uns zu bekommen, sondern um uns alles von sich zu geben. Liebe ganz genauso“ (nach Epheser 5).
Diese Session feierten wir zusammen mit der Baptistengemeinde Gottesdienst. Gemeinsam sammelten wir 809,21 Euro Kollekte ein. Damit werden wir Teilnehmende unterstützen, die die Anreise zur ihrer Baptistischen Jugendkonferenz im Norden Namibias nicht so einfach selbst tragen können.

Sam Mail und Jason Querner von der GJW Bundesgeschäftsstelle in Elstal moderierten die drei Sessions. Die Leipziger Band „Rejoice“ begleitete uns musikalisch durch die drei Sessions und einen Abendgottesdienst. Ein Highlight waren kurze Inputs auf dem Roten Teppich aus dem Gemeindealltag und der Arbeit mit Kindern und Jugendlichem. Einen besonderen Fokus haben wir auf Beratung und Gebet gelegt. Das Seelsorgeteam war neben den Sessions das ganze Wochenende über ansprechbar.

In den 22 Seminaren und Workshops konnten sich die Mitarbeitenden aus einem bunten Blumenstrauß nehmen, was sie für sich persönlich oder ihre Mitarbeit brauchten. Die Themen reichten von Lobpreiskultur, geistliche Gaben, und Hörendes Gebet, über Mentoring, Medienarbeit und sozialraumorientierte Gemeindearbeit bis hin zu Traumapädagogik, Leiterschaft und Inklusion. Dankbar sind wir für die gute Zusammenarbeit mit den verschiedenen Elstaler Dienstbereichen, den Landes-GJWs, sowie des Baptistischen Kinder- und Jugendwerks Österreich in diesem Bereich.

Bewegend und berührend war der Samstagabend. Zuerst konnten wir bei Lagerfeuer und gemütlichen Lichtern einem Konzert von Jan Jakob und Band lauschen. Anschließend feierten wir einen Abendgottesdienst, der von Matze Dichristin und Josephine Dietz gestaltet wurde. In ihrer Predigt über Zachhäus ermutigte die Studentin der Theologischen Hochschule in Elstal dazu, immer wieder auf andere zuzugehen. „Bei Gott sind auch die willkommen, die eine ganz andere Meinung haben als ich selbst“. Die Geschichte von Zachhäus macht deutlich, dass Gott selbst es ist, der Veränderung im Leben von Menschen bewirkt. Das kann uns entlasten und dabei helfen jede und jeden bedingungslos anzunehmen.

Das Herz von MLI sind die vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden im Serviceteam, in der Lounge oder im Küchenteam, die mit viel Phantasie und Liebe zum Detail eine Atmosphäre der Wertschätzung und Gastfreundschaft versprüht haben. Dankbar sind wir für die Leipziger Baptistengemeinde, die ihre Türen wieder einmal sehr weit für uns geöffnet hat. So wurde MLI ein Impulsgeber für viele und ein Ort zum Auftanken und eine Möglichkeit sich durch Gottes Geist erfrischen lassen. Dafür sind wir Gott dankbar!

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news-3542 Tue, 12 Sep 2023 15:47:16 +0200 Bericht vom Einführungsseminar 2023 /ueber-uns/service/nachrichten/artikel/bericht-vom-einfuehrungsseminar Here we are now…

Am 01. September startete für unsere Truppe der Freiwilligendienst mit dem Einführungsseminar in Elstal. Während die früh Angekommenen noch auf den Rest warteten, versuchten sie schon mal, die noch dominierende Stille zwischen sich bei Kaffee, Kuchen und Eis zu brechen. Als dann alle wohlbehalten hergefunden hatten, ging es auch schon mit den obligatorischen Namensspielchen zum Kennenlernen weiter, sowie einer ersten Gruppenmission (z.B. gruppeninterne Begrüßungen entwerfen, mit den Anfangsbuchstaben unserer Namen dichten oder einer anderen Gruppe eine Herausforderung stellen). Der Abend diente dem näheren Kennenlernen bei Gesellschaftsspielen wie UNO, Game of Quotes oder auch beim Kickern, während Liliane zur Musik auf ihrem Handy laut mitgesungen hat. Eine schöne Geräuschkulisse…

Die Tage darauf begannen mit einem Check-In um 09:00 Uhr morgens in Form einer kleinen Morgenandacht von Simon, bei dem erst am 4. Tag alle einigermaßen pünktlich, aber immer halbwegs verschlafen erschienen. Vermutlich eine Folge der allspätabendlichen Gesprächsrunden… aber ich schweife ab. Neben dem täglichen Informationsinput über Kommunikation, Feedback, Freiwilligendienst-Bürokratie, sichere Einsatzstellen, Umgang mit Symptomen von Gewalt gegen Kindern usw. gab es auch actionreiche Aktionen wie mit verbundenen Augen einen gespannten Seilkreis zum Quadrat formen (ich höre immer noch, wie alle durcheinanderreden, während sie versuchen, ihre Ideen ohne vernünftige Absprache umzusetzen) oder die große BancoBanco-Runde.

Nicht zu vergessen ist natürlich der Ausflug nach Berlin – im Rollstuhl! Wer hätte gedacht, dass ein Rollstuhl an so vielen Stellen dermaßen unpraktisch ist? Nach diesem Abenteuer waren wir im Impro-Theater, über das sich im Nachhinein viele aufgeregt haben wegen teilweise anstößigen Witzen. Trotzdem, Tobi als Freiwilligen für diese Bühne zu „zwangsnominieren“ war’s allemal wert.

Am letzten vollständigen Tag sollten wir dann mit ein paar Begriffen sowie dem FSJ als Oberthema in Kleingruppen einen Kurzfilm drehen. Das hat trotz der Hitze des Tages enorm Laune gemacht. Und jeder Film hat mindestens einen Goldenen Schoko-Bären gewonnen.

Fassen wir zusammen: Die Woche mit diesem Seminar war super spaßig, und obwohl wir uns als Gruppe erst seit dieser einen Woche kennen, fiel der Abschied allen doch schwer. Und jetzt…

…LASST DAS JAHR BEGINNEN!!!

 
Ein Artikel von Fynn Kühn (neuer BFDler der GJW-Bundesgeschäftstelle)

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news-3526 Tue, 15 Aug 2023 16:13:32 +0200 Eine Abenteuerreise zur SENT Missionskonferenz /ueber-uns/service/nachrichten/artikel/eine-abenteuerreise-zur-sent-missionskonferenz Am 2. Juli machten wir uns zu fünft auf den Weg, um auf dem Landweg nach Stavanger zu reisen und dort die EBF Missionskonferenz zu besuchen. Wir, das sind junge Menschen aus Bundesgemeinden und den GJWs Norddeutschland, Nordwestdeutschland und Baden-Württemberg. Zwei weitere aus den GJWs Hessen-Siegerland und NRW erwarteten uns in Stavanger. Wir machten Zwischenstopps, einen in Kopenhagen, der uns eine überraschende Begegnung auf der Straße bescherte, und in Oslo, wo wir die teuersten Pommes unseres Lebens aßen – die aber zumindest riiiiichtig gut waren! Und auch das Parkticket nach zwei Stunden zeigte uns, dass wir in einem der teuersten Länder Europas angekommen waren. Der letzte Abschnitt unserer Reise führte uns zu einem unfassbar schönen Wildcampingplatz direkt am Lysefjord und durch den aktuell längsten und tiefsten Straßentunnel der Welt zur Baptistengemeinde Stavanger, die uns für die Tage der Konferenz beherbergen würde. Hier stellten wir fest, was für eine geniale Gemeinschaft die weltweite Baptistenschaft ist, weil wir einfach so in der Gemeinde übernachten durften. Am Mittwoch kamen wir dem Konferenzprogramm zuvor und erstiegen morgens den Weg zum Preikestolen, einem Felsvorsprung über dem Lysefjord, der eine atemberaubende Aussicht ermöglichte.

Abends begann dann die SENT Konferenz, die gefüllt war von viel Input zum Thema Mission und vielen Gesprächen mit jungen Baptisten aus ganz Europa. Diese Gespräche waren unglaublich bereichernd, weil wir so andere Perspektiven kennenlernen konnten, die unsere Sicht auf die Welt ein wenig einsortieren. Gleichzeitig war es auch erleichternd zu sehen, dass manche Herausforderungen, die wir in der Jugendarbeit in Deutschland haben, auch andere Länder beschäftigen und man so gemeinsam nach Lösungen suchen kann.

Wir freuen uns jetzt schon, dass es im Januar die CONNECT Konferenz in Sofia geben wird, wo all diese jungen Menschen wieder zusammenkommen werden. Hoffentlich werden wieder Leute aus Deutschland dabei sein und dieses Mal vielleicht auch ein paar mehr. Unsere Reise endete am 9. Juli um 23:56 Uhr, als wir ziemlich müde wieder an unserem Ausgangspunkt in Deutschland aus dem Auto stiegen. Wie genial, dass das möglich war.

Rike Schlüter,
Jugend- und Bildungsreferentin im GJW Baden Württemberg

 

Hier geht's zum Bericht des BEFG zum EBF-Missionskongress SENT 2023 in Stavanger:
https://www.befg.de/aktuelles-schwerpunkte/nachrichten/artikel/gesandt-in-gottes-welt/ 

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news-3525 Sun, 13 Aug 2023 18:23:49 +0200 BPS BULA 2023 /ueber-uns/service/nachrichten/artikel/bps-bula-2023 Endlich war es soweit und ich konnte einen kurzen, dafür aber umso schöneren Einblick in das BULA der baptistischen Pfadfinderschaft (BPS) vom 29.07.-06.08. gewinnen. Ich selbst war vom 30.-31.07. dabei

Schon bei der Ankunft auf dem Gelände beeindruckte mich der selbst gebaute Eingang aus Stangenholz. Beim Weg übers Gelände gab es einige herzliche Wiedersehen, die sich dann auch bei den Mahlzeiten und sonstigen Gesprächen fortsetzten.

Der Eröffnungsabend drehte sich ganz um das Motto Ex tribus unum und die drei Ritterorden auf dem Gelände, die nach Abzug des Kaisers 1229 aus Jerusalem nun miteinander sich um Jerusalem kümmern sollen.
Die Ritterorden waren die einzelnen Stämme und Sippen der BPS, die zusammengelegt wurden, um gemeinsam zu kochen und in kleineren Gruppen Gemeinschaft zu erleben und Aufgaben zu erledigen.
Traditionell wurden Andachten zum Tagesanfang und –ende am Fahnenmast gehalten (Morgen- und Abendwache). Danach gab es verschiedene Programmpunkte wie der Hajk, gemeinsames Bibellesen, Kochen und mehr. Ich konnte noch einen Teil des großen Spiels erleben, eine Art Siedler von Catan in der Outdoorvariante mit großartigen Kostümen.
Dann hieß es für mich schon Abschiednehmen.
Zusammenfassend kann ich zum Kurzeindruck sagen: die Herzlichkeit, die Organisation durch die Lagerleitung und der Unterleitungen, wieviel aus dem Hobby und Ehrenamt heraus gewuppt werden kann, die Liebe zum Detail und das Leben des pfadfinderischen Brauchtums haben mir sehr gut gefallen. Danke liebe BPS!
Mehr Infos und einen ausführlichen Bericht gibt es bald unter https://bula2023.de/ und https://www.bps-pfadfinder.de/
 

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news-3509 Thu, 06 Jul 2023 14:49:45 +0200 Generation Z hoch engagiert /ueber-uns/service/nachrichten/artikel/generation-z-hoch-engagiert Zum Ende des Freiwilligenjahres 2022/23 trafen wir uns mit über 20 FSJler:innen und BFDler:innen auf dem Pfadfinderzeltplatz in Großzerlang, um zusammen zu zelten, uns selbst zu verpflegen und gemeinsam das Jahr abzuschließen. "7 Nächte in der Wildnis überleben" hätte das Motto des Abschlussseminars sein können, aber dafür waren wir mit großen Gemeinschaftszelten, fließend Wasser und Strom, Sanitäranlagen und sogar eigenem Kühlschrank zu gut ausgestattet. Und so mussten vielleicht einige Freiwillige ihre Komfortzone verlassen, aber alle konnten trotz vieler Mücken die Woche genießen und sich über die Gemeinschaft freuen.

Besonders abenteuerlich war vor allem die Kanutour, die uns einerseits die schöne Natur präsentierte, aber auch manche bis an die Belastungsgrenze brachte. Neben weiteren erlebnispädagogischen Einheiten (wie z.B. Floßbau) beschäftigten wir uns mit Themen wie Suchthilfe, "Systemsprenger" und Nachhaltigkeit. Der Austausch über unsere Werte bei den Check-Ins half einigen, sich neu über die eigene Haltung und Lebensziele Gedanken zu machen. Natürlich war die Woche auch vom Zurückschauen, Reflektieren und Abschiednehmen geprägt. Vielen ist die Gruppe im Laufe des Jahres sehr ans Herz gewachsen und einige Freundschaften werden sicherlich in Zukunft bestehen bleiben.

Was beim Seminar besonders sichtbar wurde: Wie hoch engagiert und sozial kompetent die Teilnehmer:innen im vergangen Jahr in den Einsatzstellen unterwegs waren. Für ein geringes Taschengeld haben sie sich ehrenamtlich in Vollzeit für Kinder und Jugendliche eingesetzt und waren eine große Unterstützung für die Fachkräfte vor Ort. Sie sind damit positive Beispiele für die Generation Z, die häufig zu Unrecht als arbeitsfaul und verwöhnt betitelt wird. Natürlich haben sie auch vom FSJ/BFD profitiert, indem sie wertvolle Erfahrungen gesammelt haben und sich persönlich weiterentwickeln konnten. Das hat viele darin bestärkt und motiviert, hauptamtlich im sozialen Bereich zu arbeiten und das Jahr als entscheidenen Lebensabschnitt zu werten. Als GJW sind wir dankbar und glücklich, diese jungen Menschen dabei begleitet zu haben.

Impressionen vom Abschlussseminar gibt es in den Highlights unseres Instagram-Kanals.

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news-3431 Tue, 07 Mar 2023 13:00:15 +0100 Normal gibt es nicht mehr: Jede und jeder ist anders /ueber-uns/fotos-rueckblick/gjw-buko/buko-202303/buko-202303-bericht Vom 3. - 5. März kamen über 90 Delegierte und Gäste zur Bundeskonferenz (BUKO) des Gemeindejugendwerkes (GJW) nach Elstal. Die Mitarbeitenden aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben sich an dem Wochenende mit dem Thema Inklusion beschäftigt. news-3424 Thu, 02 Mar 2023 14:30:56 +0100 Bundesthing in Hannover /ueber-uns/service/nachrichten/artikel/bundesthing-in-hannover Vom 17.-19.02. ging es für mich wieder zum Bundesthing der BPS nach Hannover. Das Bundesthing ist die Mitgliederversammlung der BPS, wo die Delegierten aus den Regionen und Bundesämter zusammenkommen, wichtige Entscheidungen treffen und Gemeinschaft feiern. In der gastgebenden Gemeinde in der Walderseestr. durfte ich eine schöne Zeit erleben mit vielen tollen Begegnungen und Wiedersehen und leckerem Essen. Einmal mehr ist die Gastfreundschaft der Pfadis hervorzuheben. Als einzige Person ohne Kluft wurde ich herzlich aufgenommen.

Am Freitagabend gab es einen entspannten Lobpreis- und Gebetsabend. Der Samstag stand im Zeichen der Tagesordnung. Es gab Updates zu den verschiedenen Bereichen, Kasse, aus den Regionen und zum Bundeslager im Sommer. Zudem gab es Anträge zur Anzahl der Abzeichen auf dem Hemd und Onlineabstimmungen und Workshops.

So war es ein abwechlungsreiches Wochenende.

Maria Hofmeister, 
Referentin für Finanzen und Projektmanagement in der GJW Bundesgeschäftsstelle

 

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news-3417 Mon, 13 Feb 2023 08:19:58 +0100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Ortskomitee in Kassel gesucht /ueber-uns/service/nachrichten/artikel/mitarbeiterinnen-und-mitarbeiter-fuer-das-ortskomitee-in-kassel-gesucht Für die Bundesratstagung vom 17. bis 20. Mai 2023 suchen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Ortskomitee vor Ort in Kassel.

Die Aufgaben dieser wichtigen ehrenamtlich arbeitenden Menschen sind sehr breit gefächert. Da geht es einmal um Hilfestellung im Programmablauf – Saaltüren öffnen und schließen, Kollekte einsammeln, Material beschaffen und von einem Ort zum anderen bringen und vieles mehr. Zum anderen sind die Mitarbeitenden im Ortskomitee auch Informationsquelle für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bundesratstagung und bieten Hilfestellung bei Fragen unterschiedlicher Art. Sie helfen mit bei Auf- und Abbau, fungieren als Hilfe beim Sicherheitsdienst und manchmal auch als Amateur-Techniker. Aber auch Blumengießen und Veranstaltungsbeschilderung gehören zu ihrem Aufgabenspektrum.

Wenn Ihr Leute kennt, die Lust auf diesen Job haben oder selbst zu diesen Leuten gehört, meldet Euch gerne bis spätestens 31. März 2023 bei Alexander Fritzsche, dem Leiter des Ortskomitees (Alexander.Fritzsche@gmx.com).

Verpflegung und Unterkunft (Jugendherberge/Mehrbettzimmer) bekommen die Helferinnen und Helfer natürlich gestellt.

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news-3412 Mon, 06 Feb 2023 15:12:58 +0100 Möglichkeiten für Fördermittel /ueber-uns/service/nachrichten/artikel/moeglichkeiten-fuer-foerdermittel Ihr überlegt Fördermittel zu beantragen, aber wisst nicht, wo ihr anfangen sollt? Oder das Thema erscheint zu groß? Dann erfahrt ihr hier praktische Tipps für einen Einstieg ins Thema. Ihr plant coole Angebote für Kinder und Jugendliche und braucht dafür Fördermittel? Oder ihr überlegt, ob es sich generell lohnt, mal damit anzufangen. Denn: Projekte der Kinder- und Jugendhilfe sind förderfähig, auch für die Arbeit in der Ortsgemeinde.

Dann habe ich folgende Tipps für euch:

  • Die einfachsten Dinge liegen oft nah: lokale Volksbanken und Sparkassen haben ein großes Interesse daran, in gemeinnützige Dinge in der Region zu investieren. Oft sind da sogar Anschaffungen dabei. Also einfach mal die Bank fragen.
  • Lokale Jugendämter sind immer an einer Zusammenarbeit interessiert, gerade was den Kinder- und Jugendschutz angeht. Über sie kann es auch Fördermittel geben.
  • Zudem gibt es in jedem Bundesland Möglichkeiten zu Förderung, v.a. über die Kreis- oder Stadtjugendringe. Da jedes Land andere Richtlinien hat, kann ich hier leider keine näheren Auskünfte geben und verweise an die Landes GJW's oder ihr fragt bei der Kommune.
  • Auf Bundesebene ist dieses Jahr das Zukunftspaket für konkrete Kinder-und Jugendbeteiligung geschnürt worden. Mehr Infos findet ihr hier: https://www.das-zukunftspaket.de/
  • Auch im BEFG beschäftigen wir uns mit Fördermitteln und haben den Arbeitskreis Förderlotsen. Dort sitzen Menschen mit viel Kompetenz bei Fördermitteln in verschiedenen Bereichen. Regelmäßig bieten sie ein Fördermittelforum an, das nächste am 23.03. Schaut doch mal hier rein:
  • https://www.befg.de/mission-diakonie/diakonie/foerderlotsen/
  • Für inklusive Projekte ist Aktion Mensch der erste Kontakt: https://www.aktion-mensch.de/foerderung
  • Die Treuhandstiftung der GLS Bank fördert explizit Religion, neben vielen anderen Dingen.
  • https://gls-treuhand.de/foerderbereich/ 

Generell gilt: fangt mit kleinen Beträgen an, stellt Aufwand (Verwendungsnachweis nicht vergessen, da gibt es Richtlinien!) und möglichen Betrag in Relation. Und oft ist es einfacher, als man denkt. Nur Mut.

Bei Fragen meldet euch gerne bei mir:
mhofmeister@baptisten.de
Tel: 033234-74120

Maria Hofmeister

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news-3402 Wed, 11 Jan 2023 15:11:37 +0100 Standpoint - Was ist deine Perspektive? /ueber-uns/service/nachrichten/artikel/standpoint-was-ist-deine-perspektive "Standpoint" ist das Event für Jugendliche, die auf der Suche nach einer Perspektive für ihre Zukunft sind. Gemeinsam wollen wir einen Lobpreisgottesdienst feiern und danach in verschiedenen Workshops miteinander ins Gespräch kommen. Dabei könnt ihr all eure Fragen mitbringen: Wozu hat mich Gott berufen? Was mache ich nach der Schule? Will ich erst einmal ein Jahr was anderes machen oder gleich mit der Ausbildung starten oder studieren? Und was ist das Richtige für mich?
Ihr dürft unsere Zeit gerne in Anspruch nehmen und sollte an dem Abend keine Zeit mehr sein, habt ihr die Möglichkeit euch später in einem Einzelcoaching online beraten zu lassen. Natürlich gibt es auch leckeres Essen und Trinken sowie genügend Raum, um sich kennenzulernen.

Bereits am 07. Januar fand das erste "Standpoint" in Stuttgart statt und wir freuen uns schon, euch am 03. Febrauar um 18:30 Uhr in der EFG Hannover-Walderseestraße oder am 11. März um 17:30 Uhr bei den Baptisten in Berlin-Schöneberg zu begrüßen.

Wer sind wir? Als Team von nxtchapter kooperieren wir mit dem GJW, der EBM INTERNATIONAL, der TH Elstal und Dienste in Israel und veranstalten gemeinsam "Standpoint". So bekommt ihr auch mit, welche Programme  wir für junge Menschen für die Zeit nach der Schule anbieten.

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news-3394 Wed, 04 Jan 2023 13:03:32 +0100 Der schönste Job im Bund… /ueber-uns/service/nachrichten/artikel/der-schoenste-job-im-bund Der schönste Job im Bund …
... war eine spontane Reaktion auf die Neuigkeit, dass ich für zwei Jahre das Gemeindejugendwerk leiten darf. Ich kann die Reaktion verstehen: Seit ich im Frühjahr 2001 im GJW in Hessen-Siegerland als Kinder- und Jungscharreferent angefangen habe, bin ich ein ausgesprochener GJW-Fan. Hier habe ich die Weite und Freiheit entdeckt, die meinen Glauben bis heute prägt und trägt. Ein Glaube, der die Jahreslosung für 2023 als pure Ermutigung liest: „Du bist ein Gott, der mich sieht!“ Ein Gott der hinschaut, der mich kennt und annimmt, liebt und begabt – so wie ich bin. Geliebt, berufen, befähigt und gesendet. Das waren Themen auf einem BUJU, das ich vor vielen Jahren mitgestalten durfte. Im GJW habe ich tiefe inspirierende Freundschaften geknüpft, die immer noch tragen.

Ach, ist das alles lange her. Ich bin ja auch schon 47, seit 25 Jahren mit Esther verheiratet und wir haben zwei Kinder: Noa (20) studiert Jura, lebt mitten in Berlin und Leif (14) hatte am 3. Januar wie ich seinen ersten Arbeitstag. Leif darf jedoch nach dem dreiwöchigen Betriebspraktikum wieder zurück in die 9. Klasse und vorher sogar auf Klassenfahrt nach Paris. Wir haben als Familie ein BUNTES Leben und genießen das sehr. In den Osterferien fliegen wir gemeinsam nach Südafrika: Hier haben wir über fünf Jahre gelebt, für EBM INTERNATIONAL gearbeitet und als Familie viel erlebt. Als Ehepaar konnten wir HIV- und Aidsprojekte begleiten und Esther war für die Freiwilligen aus Deutschland zuständig. Dass wir nun die Chance haben, für zwei Wochen „zurückzugehen“, empfinden wir als großartiges Geschenk. Für mich persönlich der Abschluss von mehr als 16 Jahren Missionsarbeit mit EBM INTERNATIONAL. Eine wunderbare und erfüllte Zeit.

Apropos bunt: Das GJW habe ich immer als einen Ort erlebt, wo alle willkommen sind und sich einbringen können. Hier hat vieles für mich inspirierende und wegweisende Wirkung in unsere Kirche hinein: Das Konzept „Sichere Gemeinde“, die konsequent an Christus und an Kindern und Jugendlichen orientierten Materialien wie „Start UP“, die thematische Arbeit an Kinderrechten oder Klimagerechtigkeit sind für mich Inspiration für das eigene Handeln. GJW ist für Menschen, ihre Entfaltung in einer sicheren Umgebung, für ihre vielfältigen Geschichten und den einzigartigen Weg, den Gott mit allen gehen will. 

Ich empfinde es als ein riesiges Privileg, für zwei Jahre ein Teil davon zu sein und Verantwortung zu übernehmen. Ich will das als Lernender tun und hinsehen, zuhören, mitdenken und meinen Teil beitragen, dass so viel wie möglich aus dem GJW Wirkung in Ortsgemeinden erzielt. Letztlich sind wir ja alle gemeinsam vielfältige Teile im Reich Gottes – miteinander verbunden zur gegenseitigen Unterstützung und Ermutigung.

Euer
Matze

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news-3369 Wed, 30 Nov 2022 12:04:18 +0100 Bericht von der aej-Mitgliederversammlung 2022 in Pappenheim Simon Werner /ueber-uns/service/nachrichten/artikel/bericht-von-der-aej-mitgliederversammlung-2022-in-pappenheim Die Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend (www.aej.de) ist der Dachverband aller evangelischen Jugendwerke in Deutschland: Die landeskirchlichen, die freikirchlichen und die Verbände wie CVJM und VCP und andere. Einmal im Jahr treffen sich die Delegierten zu einer Mitgliederversammlung, die die wichtigsten Fragen diskutiert und entscheidet. So auch dieses Jahr wieder Ende November in Pappenheim.

Das GJW war mit fünf Personen vor Ort und so eine starke Stimme im Kreis der evangelischen Jungendverbände – nicht zuletzt, weil Tobias Köpke die freikirchlichen Jugendverbände im Vorstand und als stellvertretender Vorsitzender der aej vertritt.

Das große Thema hieß Inklusion und die Frage, wie es eigentlich gelingen kann, unsere Strukturen und Angebote für alle attraktiv sind. Ein Podiumsgespräch, an dem unter anderem Rosalie Renner (https://rosalie-renner.jimdofree.com/) beteiligt war, inspirierte und lies das manchmal schwergängige Wort Inklusion viel leichter erscheinen. Für uns als GJW ist es sehr besonders, dass die ehemalige Referentin im GJW BaWü Pia Kuhlmann jetzt als Referentin für das Thema Inklusion in der Geschäftsstelle der aej in Hannover arbeitet.

Die Netzwerkgruppe „sexualisierte Gewalt“ wurde mit einem erweiterten Arbeitsauftrag ausgestattet – sie soll nun über den aktuellen Arbeitsauftrag hinaus auch ein Monitoring der Entwicklungen und Stände in den Werken und Verbänden vornehmen.

Länger schon steht die Frage im Raum, wie sich die aej strukturell weiterentwickelt. Hier wurde in einem mehrjährigen Gesprächsprozess eine Vorstellung entwickelt, die nun der Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorgelegt wurde und die die Richtung für die kommenden Jahre vorgibt.

Friedensethik – insbesondere in Bezug auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine -, Treibhausgasneutralität der aej bis 2035, eine Positionierung der aej an der Seite von queeren Menschen und insbesondere Jugendlichen und auch die psychische Gesundheit junger Menschen beschäftigte das Plenung. Alle Beschlüsse der 133. Mitgliederversammlung sind hier zu finden: https://www.aej.de/ueber-uns/mitgliederversammlung/133-aej-mitgliederversammlung-2022.

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news-3355 Fri, 11 Nov 2022 15:05:00 +0100 31. GJW Bundeskonferenz /ueber-uns/fotos-rueckblick/gjw-buko/buko-202211 Hier lest und seht ihr einen Rückblick auf die 31. GJW Bundeskonferenz