Jahresprogramm 2012
Das neue GJW- Jahresprogramm ist da! Alle Freizeiten, Schulungen und Events 2012 auf einen Blick.
Du bekommst es in allen GJW-Geschäftsstellen oder in deiner Gemeinde.
Männerträume werden wahr!
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Mythen zum Thema Gewalt gegen Kinder und Jugendliche
Einige Auffassungen über Gewalt gegen Kinder und Jugendliche halten sich hartnäckig, stimmen aber einfach nicht. Solche "Mythen" finden ihren Ausdruck in Sätzen wie:
- Der Täter ist der Fremde.
- Täter sind erkennbar.
- Gewalt hinterlässt sichtbare Spuren.
- Opfer haben Mitschuld.
- In Deutschland muss kein Kind hungern.
- Ein Klaps hat noch niemandem geschadet.
- Wer glaubt, hat es leichter.
Die Ausstellung "Opfer" der Bauhaus-Universität Weimar in Zusammenarbeit mit dem WEISSEN RING" setzt sich mit diesen Täterlügen auseinander. Mit der freundlichen Genehmigung von Prof. Holzwarth und dem Weißen Ring können wir diese Bilder hier zeigen.
Demgegenüber stellen wir fest:
- Täter sind fast immer Menschen aus dem engeren Umfeld des Kindes.
- Täter sind meist "ganz normale" heterosexuelle Männer.
- Täter sind nicht leicht zu erkennen, denn sie wissen sich und ihre Taten zu tarnen.
- Gewalt hinterlässt nicht immer sichtbare Spuren.
- Opfer haben nicht Mitschuld! Die Schuld liegt allein beim Täter.
- "In Deutschland ist jedes fünfte Kind arm." Das sagt der Wochenbericht des Deutschen Instituts für Wirtschafts-forschung. "Jedes sechste Kind in Deutschland ist von Armut betroffen." Das sagt der Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland von Unicef aus Mai 2008. In Städten wie Bremen oder Berlin bezieht jedes 5. bzw. jedes fast jedes 3. Kind Sozialgeld. (Vgl. ZEFIR-Datenpool)
- Jegliche Schläge gegen Kinder sind verboten (BGB §1626 (2)). Betroffene Kinder sind unsicherer und ängstlicher und werden leichter zu Tätern und Täterinnen.
- Wer glaubt, hat es nicht leichter! Glaube schützt nicht vor Gewalt und ihren Folgen. Trotz Gewalterfahrungen glauben zu können, ist eine Herausforderung und ein Geschenk.
Fakten
Die Formen der Gewalt gegen Kinder und Jugendliche sind vielfältig:


