Jahresprogramm 2012
Das neue GJW- Jahresprogramm ist da! Alle Freizeiten, Schulungen und Events 2012 auf einen Blick.
Du bekommst es in allen GJW-Geschäftsstellen oder in deiner Gemeinde.
Männerträume werden wahr!
> mehrEine biblische Familie?
Lots Töchter - Täter oder Opfer?
Selbst wenn man den Bibeltext nicht mit den Augen eines Opfers liest, fragt man sich doch:
- Was für eine Dynamik herrschte in dieser Familie?
- Gibt es so lüsterne Frauen wirklich, die so etwas tun oder müssen diese Schwestern nicht selber eine sehr verknotete Geschichte haben?
Wer sich den Kontext anschaut, erfährt, dass die beiden Schwestern in Sodom aufgewachsen sind. Sie erlebten ihre Kindheit in einer Gesellschaft, in der sexuelle Übergriffe an der Tagesordnung waren. Nur einige Verse zuvor ist das nachzulesen
Die bekannte Geschichte um die beiden geheimnisvollen Gäste macht deutlich, dass Lot bereit ist, das Gesetz zum Schutz der Sexualität zugunsten des Gesetzes der Gastfreundschaft zu brechen. Er sieht es als seine religiöse Pflicht an, seine Gäste unter allen Umständen vor einem Attentat zu bewahren und hält die Vergewaltigung eines Mädchens für weniger schlimm als der Bruch der Gastfreundschaft! Missbrauch gehörte zur Bioghraphie der Schwester dazu.
Kennzeichen einer Inzestfamilie
Und tatsächlich gibt es weitere Anzeichen für eine typische Inzeststruktur:
1. Abschottung: Die Bibel beschreibt, wie sich die Familie in einer feindlichen Umwelt immer mehr isolierte. Sie bleiben nach außen abgeschottet. Das gilt auch gegenüber dem Abraham-Clan. Ihre Abschottung wird dann schließlich in einer Höhle in den Bergen auf die Spitze getrieben.
2. Falsche Prioritäten: Augenschein und Image haben in dieser Familie Priorität. Sexuelles wir bagatellisiert und entwickelt im Dunkeln eine unglaubliche Macht.
3. Die zur Salzsäule erstarrte, wegschauende Mutter: Wo ist die Mutter, die für die Töchter eintritt? Sie ist ein Totalausfall! Sie war immer noch an Sodom gebunden, an das chaotische Leben der Stadt. Sie kann nicht loslassen und erstart zur Salzsäule. Hat sie eine eigene Geschichte der Dunkelheit?
4. Falsche Abhängigkeiten: Die Töchter glauben sich vom Vater ganz und gar abhängig. Neben ihm gibt es in der ganzen Welt keinen weiteren Mann! Sie fühlen sich in seiner Schuld und müssen nun die elterliche bzw. partnerschaftliche Verantwortung für die Zukunft der Familie übernehmen.
5. Die Verdrehung der Schuldfrage: Der Vater wird in der Erzählung als das vollkommen unschuldige Opfer dargestellt: Er wurde blau gemacht und verführt! Den Töchtern wird die ganze Schuld für eine abscheuliche Tat aufgebürdet Hier finden wir zwei typische Rechtfertigungsversuche von Tätern: 1. Mich trifft keine Schuld, denn die Tochter hat es selbst gewollt. 2. Mich trifft keine Schuld, denn ich wußte nicht, was ich tat.
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