Globales Lernen

Fachkreis GJW global

„Der Mensch ist verantwortlich für all sein Tun und Lassen und soll es sein, das ist sein erhabenes Vorrecht vor allen andern irdischen Geschöpfen.“ Julie Burow

Der Raum für menschliches Handeln verändert sich stetig. Das ist spannend, verunsichert aber auch. Konsequenzen des Tuns und Lassens werden undurchsichtiger, Folgen nicht unmittelbar erkannt, verantwortliches Handeln immer komplexer. Das kann überfordern.
Darum ist uns Globales Lernen wichtig. Im GJW und in unseren Gemeinden wollen wir Kindern und Jugendlichen eine Plattform dafür bieten. Sie können Handlungsmöglichkeiten entwickeln und in die ihnen gegebene Verantwortung hinein wachsen – Verantwortung für sich selbst, für andere und für den gemeinsamen Lebensraum.

Wenn wir Themen des Globalen Lernens bearbeiten, wollen wir dabei nach der Verortung und der Relevanz des Themas für verschiedene Bereiche fragen:

  • Welt/Gesellschaft:
    In welchen Teilen der Welt spielt das Thema eine wichtige Rolle? Wo ist es besonders akut? Was sind die wesentlichen Informationen? Was soll der Umgang mit diesem Thema bewirken?

  • BEFG/GJW/Gemeinden:
    An welcher Stelle im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG), im Gemeindejugendwerk (GJW) und in den Gemeinden spielt das Thema bereits eine Rolle (z.B. im Rahmen einer Kooperation, einer Stellungnahme o.Ä.)? Wie ist der Umgang damit? Und wo könnte/sollte das Thema noch eingebracht werden?

  • Mitarbeitende in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:
    Besitzt das Thema für sie eine Relevanz? In welchem Lebensbereich spielt das Thema eine Rolle? Wie gehen sie damit um?

  • Kinder und Jugendliche in unseren Gemeinden:
    Welche Relevanz besitzt das Thema für Kinder und Jugendliche? Inwieweit ist es präsent in ihrem Denken und Handeln? Wo bieten sich Anknüpfungspunkte, um das Thema bewusst zu machen? Welche Methoden bieten sich zur Vermittlung an?

Aktuelle Projekte

Umweltmanagement "Grüner Hahn"

Auf der GJW-Bundeskonferenz im November 2012 wurde beschlossen, das Umweltmanagement-System ‚Grüner Hahn‘ einzuführen. Dieses soll helfen die Arbeit in den Landes- sowie dem Bundes-GJW ökologisch nachhaltig zu gestalten und so zur Bewahrung der Schöpfung beizutragen. Dafür wurden zwei Umweltauditoren ausgebildet und ein Umweltteam zusammengestellt, welches diesen Prozess initiiert und durchführt. Bis Mitte 2016 reisen Mitglieder dieses Teams durch die Landesgeschäftsstellen, um Bestandsaufnahmen durchzuführen und Mitarbeitende zu befragen. Im Rahmen der Datenauswertung wird anschließend ein Katalog für konkrete Maßnahmen erstellt, um unsere Arbeit im GJW nachhaltiger zu gestalten. 

Schöpfungsleitlinien

Kinder helfen Kindern

Die Idee hinter "Kinder helfen Kindern" ist, dass Kinder- und Jugendgruppen in unseren Gemeinden sich mit einem Thema des Globalen Lernens beschäftigen und dabei etwas für Kinder und Jugendliche in anderen Ländern dieser Welt tun.

2014-2016 beschäftigt sich die Aktion KINDER HELFEN KINDERN mit dem Thema KINDER MIT HANDICAPS.

Das Materialheft zu Kinder helfen Kindern mit Handicaps findet ihr hier

KINDER HELFEN KINDERN war bisher eine Aktion der Abteilung Kinder im Gemeindejugendwerk und wird nun vom Fachkreis GJW global fortgeführt.

Saare Tabitha

Saare Tabitha

In dem Ausbildungszentrum Saare Tabitha können Mädchen im Alter von 16-21 Jahren eine zwei- bis dreijährige Ausbildung machen. 
Mehr Informationen zu Saare Tabitha findet ihr hier >>>

Technisches Zentrum Maroua (CTM)

Das Technische Zentrum Maroua (CTM)

Das Technische Zentrum Maroua (CTM/CETI) gibt es seit 1975. Schon so lange arbeiten das Gemeindejugendwerk und der Bund der Kameruner Baptisten zusammen. 
Mehr Informationen zum CTM findet ihr hier >>>

Materialübersicht

Material rund ums Thema Globales Lernen findet ihr in der EDTION GJW online. Ihr könnt es euch kostenlos herunterladen. 

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GJW global?

GJW global ist der Fachkreis im Gemeindejugendwerk des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, der sich mit Globalem Lernen und Entwicklungszusammenarbeit beschäftigt. Hier greifen wir Themen des Globalen Lernens wie „Fairer Handel“ oder „Klimawandel“ auf und bieten ein Forum für entwicklungsbezogene Initiativen in Gemeinden, die sich mit globaler Gerechtigkeit und interkulturellem Austausch beschäftigen.

Wir treffen uns mindestens zweimal im Jahr, um an dem jeweiligen Schwerpunktthema zu arbeiten, Aktionen zu planen, Materialien für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie für die Schulung von Mitarbeitenden zu erstellen.

GJW global wurde bei der GJW-Bundeskonferenz im November 2010 als Fachkreis ins Leben gerufen, arbeitet abteilungsübergreifend, führt Aufgaben und Themen des bisherigen AK Maroua weiter und weitet sie aus.