Erfahrungen im Freiwilligendienst

Carina Schievink

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Hallo, ich bin Carina Schievink, ich bin 19 Jahre alt und habe mein Bundesfreiwilligendienst in der Landegesschäftsstelle des Gemeindejugendwerks Nordwestdeutschland, also in Oldenburg, gemacht.

Für einen Freiwilligendienst habe ich mich entschieden, weil ich nach dem Abi nicht sofort an die Uni wollte. Und sich ein Jahr lang für Gott und andere Menschen einzusetzen, erschien mir eine gute Idee. Letztendlich hat sich herausgestellt, dass es sogar eine der besten Ideen meines Lebens war, da ich im BFD so unglaublich viel gelernt habe. Darunter zählen nicht nur die selbstständige Organisation des Alltags und mit einer neuen Umgebung konfrontiert zu werden, sondern auch das Wachsen im Glauben. Ich durfte in meinem Jahr unfassbar viele Begegnungen mit Gott erleben und ihn durch verschiedenste Menschen und Taten noch besser kennenlernen.

In meinem Alltag habe ich viel im Büro gearbeitet, jedoch nicht nur am Schreibtisch. Auch Bastelarbeiten und andere kreative Dinge fanden darin Platz. Besonders toll waren die ganzen Freizeiten, die ich mitgestalten und natürlich auch begleiten durfte.
Unser Jahrgang war eine sehr aufgeschlossene Gruppe, die sich von Anfang an gut verstand, wodurch die Seminare zu lang ersehnten Momenten wurden.
Alles in allem kann ich sagen: Der Freiwilligendienst im GJW war eine großartige Entscheidung und ich fühle mich jetzt so richtig gestärkt und vorbereitet für meinen weiteren Lebensweg!

Lucas Scheper

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Hallo, mein Name ist Lucas Scheper, ich bin 20 Jahre alt und habe mein FSJ in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in Bretten gemacht. Ich wollte zwischen meinem Abitur und einem Studium ein ganzes Jahr lang Zeit für Gott haben.Die Entfernung zur Heimat, die Arbeit in der Gemeinde und auch die wirklichen tollen Seminare vom GJW haben mich immer wieder herausgefordert: Es ist sehr schön diese sowohl geistlichen, als auch körperlichen Grenzerfahrungen zu erleben.

Es hat mir sehr geholfen zu lernen mit einer eigenen Wohnung und eigenem Geld umzugehen, ohne dabei eine Ausbildung oder ein Studium zu beginnen. Meine Einsatzstelle hat mich gefordert und unterstützt, indem ich z.B. jeden Sonntag von Gemeindemitgliedern zum Mittagessen eingeladen wurde. :)
Ich hatte unheimlich viel Spaß mit den Kindern Sonntags zu spielen und ihnen von Gott zu erzählen. Zum ersten Mal musste ich richtig Verantwortung für viele Jugendliche übernehmen. Ich bin sehr dankbar, dass ich solche Erfahrungen sammeln durfte.

Es gab natürlich auch schwere Zeiten während meines FSJ, z.B. Streit unter den Mitarbeitern oder Einsamkeit. Doch das gehört wohl leider zum Leben dazu und ich lernte ein wenig damit umzugehen.
Ich empfehle jedem ein FSJ zu machen, der gerne mit Menschen interagiert und das GJW ist dafür gut geeignet. Viel Erfolg!

Laura Hampel

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Mein FSJ war sehr erfahrungsreich und aufregend. Ich erhielt die Chance ein selbstständiges Leben weit entfernt von meinem Heimatort kennen zu lernen. Um den Umgang mit dem ersten eigenen Geld und der ersten eigenen Wohnung zu lernen, ist das FSJ genau das richtige.

In der Einsatzstelle (Kindergarten) lernt man den Umgang mit den verschiedensten Menschen kennen. Durch viel Vertrauen seitens der Arbeitgeber bekam ich immer mehr Verantwortung und viele tolle neue Aufgaben. Dadurch konnte ich meine Grenzen testen und viele Erfahrungen sammeln.

Meine vielen neuen Kollegen halfen mir mich gut in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Nach der ersten Eingewöhnungszeit machte das immer mehr Spaß und es war toll diese neuen Erlebnisse und Erfahrungen zu sammeln.

Nach diesem tollen Jahr kann ich ein FSJ nur weiter empfehlen.

Marco Schulz

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Mein Name ist Marco Schulz. Ich werde mein FSJ bei Life Concept, einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe, in Gifhorn verbringen.
Für ein FSJ habe ich mich entschieden, da ich darüber bisher viel Gutes gehört habe und hoffe, dass ich mich persönlich durch dieses FSJ weiterentwickeln werde. Ich denke, dass ich in meiner Einsatzstelle wichtige Erfahrungen für mein späteres Arbeitsleben machen werde. Ich werde mich bestimmt Konflikten stellen müssen oder mich in schweren Situationen wiederfinden. Ich hoffe, dass ich sie gut bewältige. Auf jeden Fall möchte ich Erfahrungen sammeln, die mir in Zukunft helfen werde.
Das Einführungsseminar bereitet uns als FSJler erst mal auf unsre neuen Situationen vor. Wir lernen uns untereinander kennen und unsere ersten Fragen werden hier beantwortet. Gut finde ich, dass ich hier Leute kennenlerne, die sich in der gleichen Situation befinden wie ich. Mit ihnen kann ich Erfahrungen austauschen und Hilfe bekommen, wenn ich Schwierigkeiten habe.

Lukas Staufner

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Mein Name ist Lukas Staufner, ich bin 20 Jahre alt und komme aus einem kleinen Dorf mit 800 Einwohnern. Für mein FSJ ziehe ich in die Stadt: Ich werde in der Bethelkirche Stuttgart arbeiten und mich in der Kinder- und Jugendarbeit einbringen. Außerdem werde ich hausmeisterliche Tätigkeiten übernehmen.
Für den Freiwilligendienst beim GJW habe ich mich beworben, da ich es eine super Sache finde, aus dem sturen Lernstress rauszukommen und praktisch zu arbeiten. Ich hoffe, dass ich in diesem Jahr Erfahrungen sammle, die mich in beruflicher Hinsicht weiterbringen. Am liebsten wäre mir, wenn mir die Gemeindearbeit so sehr zusagte, dass ich in meinem Vorhaben, etwas in diesem Bereich zu studieren, weiter gefestigt würde. Außerdem freue ich mich darauf, ein Jahr lang Gottes Wirken bei Kindern und Jugendlichen zu beobachten und so in meinem persönlichen Glauben selbst gestärkt zu werde.
Das Einführungsseminar empfand ich sehr gut. Ich habe das Gefühl, nicht einfach so ins kalte Wasser geworfen zu werden, sondern in der Gesellschaft mit anderen FSJlern auf das Jahr gut vorbereitet zu sein. Außerdem hatten wir viel Spaß und Freude aneinander.