Jahresprogramm 2012
Das neue GJW- Jahresprogramm ist da! Alle Freizeiten, Schulungen und Events 2012 auf einen Blick.
Du bekommst es in allen GJW-Geschäftsstellen oder in deiner Gemeinde.
Männerträume werden wahr!
> mehrDer Vorstand
Die Arbeit von GJW global wird von einem Vorstand koordiniert. Er trägt die Verantwortung für die Verwendung der zweckgebundenen Spenden.
Ihm gehören elf Personen an:
Corinna van Santen
Blaue Luftpostbriefe mit bunten Briefmarken, ein Erntedankfest mit afrikanischen Früchten, ein Schmuckstück aus Kamerun: prägende, neugierig machende Kindheitserinnerungen, die mein Herz berührt haben. Dann die drängenden Fragen nach Gerechtigkeit und Weltverantwortung, die meinen Kopf berührten und nach Handlung verlangten. Meine Kameruner Freundin zitiert gerne das bekannte afrikanische Sprichwort: "Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Antlitz dieser Welt verändern."
GJW global bedeutet für mich, zu den kleinen Leuten zu gehören. Ich erlebe wie sich das Leben von jungen Menschen weitet und ändert. In Südafrika und Kamerun und Deutschland, wo durch Austausch, Begegnung und Ausbildung Perspektiven entstehen und Gottes Wirken sichtbar wird. Es macht mir Spaß ein Mosaikstein in Gottes bunter Welt zu sein und die Vielfalt des Lebens zu genießen.
Corinna van Santen
1. Vorsitzende
AG Kooperationen und Partnerschaften
Christian Rommert
Mich begeistert der Kontakt mit anderen Kulturen besonders mit Afrika. Durch unsere Arbeit bekommen Menschen die Option auf ein besseres Leben. Gleichzeitig lerne ich viel über uns und unsere Kultur. Das erlebe ich als einen großen Schatz. Ich glaube, dass von diesem Blick über den Tellerrand alle profitieren und dass es notwendig ist, Kinder und Jugendliche früh dazu herauszufordern.
Christian Rommert
Geschäftsführer von GJW global
AG Kooperationen und Projekte
Sandra Wagner
Mein Handy, mein Auto, mein T-Shirt – erstaunlich, wie viel Einfluss mein „reiches“ Leben in Deutschland auf die Lebensqualität von Menschen in anderen Teilen der Erde hat.
Mit GJW global bin ich ganz nah dran an konkreten Personen und Situationen. Hier bin ich nicht mehr neutraler Beobachter, sondern kann mich aktiv für bessere Lebensbedingungen von jungen Menschen in Kamerun und Südafrika einsetzen. Und ich bin begeistert, wie viel unsere Unterstützung dort bewirkt! Deshalb arbeite ich gerne bei GJW global mit und möchte auch andere dazu herausfordern, jungen Leuten eine hoffnungsvolle(re) Zukunft zu ermöglichen.
Sandra Wagner
Finanzen und Spendenverwaltung
AG Kooperationen und Projekte
Alexander Beer
Im Jahr 2005 hatte ich die Gelegenheit während eines Praktikums im Centre Technique de Maroua (CTM), einen Aspekt der Arbeit von GJW global aus nächster Nähe kennen zu lernen. 2005 war auch das Jahr des G8-Gipfels in Gleneagles, auf dem Fragen zur Entwicklungspolitik und zu einem möglichen Erlass der Schulden der Entwicklungsländer ganz oben auf der Tagesordnung standen. Warum überhaupt Entwicklungszusammenarbeit? Wenn nein, was dann? Und wenn ja, wie viel und an wenn und zu welchen Bedingungen? Oder ist Entwicklungspolitik mehr als das?
Was die Staatsmänner und Aktionsgruppen in der schottischen Provinz im Großen beschäftigte, bewegt tagtäglich die Verantwortlichen im CTM und der anderen Projekte, die Mitarbeiter im GJW global und lässt mich seit meinem Aufenthalt nicht mehr los! Gerade im Kleinen, im Kontakt vor Ort werden die Auswirkungen komplexer Zusammenhänge auf das Leben des Einzelnen erfahrbar. Erst hier bekommen Ungerechtigkeit und Ohnmacht ein Gesicht, werden Probleme und Schwierigkeiten wirklich greifbar und meine eigene Rolle in alledem sichtbar. Gleichzeitig zeigt sich, wie wirkungsvoll und nachhaltig verändernd konkrete Aktionen und Aktivitäten für den Einzelnen sein können – trotz aller Schwierigkeiten und Hindernisse. Wie wichtig dabei der persönliche Kontakt und eine langfristige und stetige Zusammenarbeit und Partnerschaft sind. Wie darüber die althergebrachten Grenzen von „Geben“ und „Nehmen“ verschwinden. Ich habe mich nicht nur einmal gefragt, ob ich durch die Erfahrungen und Erlebnisse während meiner Aufenthalte in Kamerun und meiner Mitarbeit in GJW global nicht das größere Geschenk bekommen habe!
Es ist diese Möglichkeit, Verantwortung zu zeigen, sichtbar zu handeln und gleichzeitig den eigenen Horizont zu erweitern, die mich an der Arbeit in GJW global reizt.
Alexander Beer
AG Kooperationen und Partnerschaften
Anne Naujoks
Ich arbeite bei GJW global mit, weil ich einen Blick über meinen eigenen Tellerrand in die Welt werfen möchte und muss. Durch die Themen des Globalen Lernens wird für mich deutlich, welchen Einfluss ich mit meinem einfachen Leben vor Ort auf unsere globale Welt habe. Damit möchte ich selber lernen, verantwortungsvoll umzugehen und auch Impulse an die Kinder und Jugendlichen in unseren Gemeinden weitergeben. GJW global fordert mich dazu heraus.
Anne Naujoks
AG Bildung und Networking
Volkmar Hamp
Ich arbeite nun schon seit vielen Jahren im Gemeindejugendwerk und habe mich in dieser Zeit auch immer für die Anliegen des Maroua-Clubs und des Arbeitskreises Maroua engagiert. Nun ist dieser Arbeitskreis ein Fachkreis und heißt GJW global. Das finde ich toll! Weil dieser Name zeigt, dass es um mehr geht als "nur" darum, das eine oder andere Entwicklungshilfeprojekt zu unterstützen.
Es geht um die Frage, in was für einer Welt wir leben und welche Welt wir der nachwachsenden Generation hinterlassen wollen! Darum freue ich mich sehr, dass durch GJW global Themen des Globalen Lernens und der Entwicklungszusammenarbeit bei uns ein noch stärkeres Gewicht bekommen. Damit unser Glaube Hand und Fuß hat und die guten Gedanken Gottes für seine Schöpfung schon jetzt Wirklichkeit werden.
Volkmar Hamp
2. Vorsitzender von GJW global
AG Aktionen und Projekte
Beate Herbert
Ein tolles Team mit vielen kreativen Begabungen und innovativen Ideen, kurzen Wegen, schnellen Umsetzungen und dabei viel Spaß ...
... deshalb arbeite ich bei GJW global gerne mit.
Beate Herbert
Vertreterin des GJW-Bundesvorstands
AG Bildung und Networking
André Krause
GJW global bedeutet für mich echte Begegnung, Partnerschaft auf Augenhöhe, Veränderung und Hoffnung. Statt dem diffusen „man müsste dringend etwas tun“, erlebe ich ein begeisterndes Engagement für konkrete Menschen in Afrika. Dabei lerne ich eine Menge über die globalen Zusammenhänge und all die Ungerechtigkeit, die ich durch meinen Lebensstil noch zementiere.
Deshalb ist mir globales Lernen so wichtig: Einander sensibilisieren für die Wirklichkeiten und Handlungsoptionen aufzeigen für eine gerechtere Welt. Wir können etwas bewegen und ich bin stolz, bei GJW global dabei sein zu dürfen.
André Krause
Vertreter der SKH
AG Bildung und Networking
Mirjam Friebe
Ich arbeite bei GJW global mit, weil ich die weltweiten Vernetzungsprozesse als sehr spannend aber auch herausfordernd wahrnehme. Ich finde es toll, gemeinsam mit anderen Menschen kreative Möglichkeiten zu entwickeln, wie wir - gerade auch als Christen - diese globalen Prozesse kritisch reflektieren, verantwortungsvoll nutzen und beeinflussen können!
Mirjam Friebe
AG Bildung und Networking
Irmi Krause
GJW global - ich hätte genug anderes zu tun, aber die Sache mit meinem Einkauf und den Konsequenzen daraus lässt mich nicht mehr los. Nicht nur ein spannendes Thema, die Wut im Bauch über meine Unwissenheit, Naivität und himmelschreiende Schweinereien in unserer globalen Welt vermasseln mir meine kuschelige "my home is my castle"-Romantik. Ich will mehr erfahren, mehr erleben, mehr tun. GJW global hilft mir dabei! Außerdem habe ich auf der Reise nach Kamerun mein Herz verloren! Klar bin ich dabei!
Irmi Krause
AG Aktionen und Projekte
Wilfried Pegel
Im Sommer 1981 übernahm ich die Leitung des Technischen Zentrums in Maroua für drei Jahre. Am Ende wurden es siebeneinhalb Jahre, die mein Leben und mich sehr verändert haben.
Heute versuche ich zu erfühlen, wo meine Betroffenheit in der Begegnung mit einzelnen Menschen und Sachverhalten keine Momentangelegenheit bleibt, sondern mich nicht mehr loslässt. Für Kamerun spüre ich fast ungebrochen seit über drei Jahrzehnten eine emotionale Nähe. Ich bin ich im Fachkreis GJW global, weil ich dort die wirkungsvollste Möglichkeit sehe, diese Betroffenheit in konkrete Aktivitäten umzusetzen. Mein Engagement für die "Sache Gottes" ist heute immer auch politisches Handeln. Dort, wo ich lebe, entdecke ich im Kleinen und im Großen die Ungerechtigkeit in der Alltäglichkeit dieser Welt. Es tut einfach auch gut, punktuell zu erleben, dass das Ohnmachtgefühl dieser Ungerechtigkeit gegenüber aufgebrochen werden kann durch wirkliches Zuhören im Gespräch oder "das Ringen um einen guten Weg für die Projekte in Kamerun und Südafrika". Mich fasziniert es, mit Kameruner Partnern einen langen Weg zu gehen, auf dem es immer wieder gelingt, "Reich Gottes" zeichenhaft sichtbar zu machen.
Wilfried Pegel
Ehrenmitglied im Vorstand
AG Kooperationen und Partnerschaften












