Jahresprogramm 2012

Jahresprogramm 2012

Das neue GJW- Jahresprogramm ist da! Alle Freizeiten, Schulungen und Events 2012 auf einen Blick.
Du bekommst es in allen GJW-Geschäftsstellen oder in deiner Gemeinde.

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Männerträume werden wahr!

Männerträume werden wahr!

Aktuelle Informationen zur Modernisierung des Technischen Zentrums (CTM) in Maroua, Nordkamerun

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PERSPEKTIVEN

Noch einmal "Hinsehen und Handeln - It's Up To You"

Die Zukunft unserer Arbeit liegt für uns im Augenblick vor allem in der konsequenten Umsetzung des "Up To You"-Konzeptes in der Arbeit mit Kindern. Dabei gibt es durchaus verschiedene "Baustellen".

Zum Beispiel im Blick auf Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen: Mitarbeitende für eine zeitgemäße, kindorientierte Arbeit mit Kindern und deren Familien aus- und fortzubilden, ihnen zu einer kritische Auseinandersetzung mit der Lebenswelt von Kindern heute zu verhelfen und sie in ihrer Arbeit zu begleiten und zu coachen.

Zum Beispiel im Blick auf die Kinder in unseren Gruppen (und darüber hinaus): Die Kinder wirklich ernst zu nehmen und "ihr eigenes Programm" entwickeln und gestalten zu lassen (z.B. durch von Kindern selbst gestaltete, projektorientierte Gottesdienste u.ä.) und persönliche Beziehungen zwischen Kindern und Erwachsenen und der Kinder untereinander zu fördern.

Zum Beispiel im Blick auf die Gemeinden als Träger der Arbeit mit Kindern: Die Arbeit mit Kindern im Umfeld der Gemeinde in den Blick zu bekommen (für und mit dem Stadtteil), auf die gesellschaftlichen Entwicklungen zu reagieren, von denen Kindheit heute geprägt wird (Armut, Arbeitslosigkeit, veränderte Familien- und Wohnsituationen etc.) und in unseren Gemeinden vielfach noch neue und ungewohnte Formen offener Arbeit mit Kindern zu installieren (z.B. in Ergänzung zur oder Kooperation mit der Schule).

Zum Beispiel im Blick auf das Gemeindejugendwerk: Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, Gemeinden und Gemeindeleitungen zu sensibilisieren für die zunehmende Bedeutung der Arbeit mit Kindern in unserer Gesellschaft, ihnen die Augen für "die Welt da draußen" (d.h. außerhalb der eigenen Gemeinde) zu öffnen und sie für "neue" Aufgaben, Projekte und Aktionen (Stadtteilarbeit, offene Arbeit mit Kindern) zu begeistern und bei konzeptionellen Überlegungen hierzu zu unterstützen. Außerdem: ein GJW für alle Kinder zu sein (z.B. durch ein verstärktes Angebot an "Low-Budget-Freizeiten" bzw. alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen).

Dazu zwei Voten von Mitarbeitenden:

  • "In der Gemeinde bräuchten wir mehr junge, motivierte Mitarbeiter, die sich für die Arbeit mit Kindern begeistern lassen und hier ihre Prioritäten setzen."
  • "Die kirchliche, ehrenamtlich geleistete Arbeit mit Kindern wird immer wichtiger werden, denn von staatlicher Seite können in Zukunft Angebote für Kinder weniger finanziert werden. Dies gilt vor allem für Kinder mit sozial schwachem Umfeld."

 

Was wir nicht brauchen, sind "fertige Konzepte", die nicht zu den Kindern, ihrer persönlichen Geschichte und Situation passen.

Was wir brauchen, ist die Kompetenz, gemeinsam neue, passende Konzepte zu entwickeln, die von den Kindern und ihrer Lebenswelt ausgehen und zu ihnen und ihrer Situation vor Ort passen. Und das kann (und wird!) in Berlin anders aussehen als in Kempten, Landstuhl oder Timmendorfer Strand.

-> Literaturhinweise