Jahresprogramm 2012
Das neue GJW- Jahresprogramm ist da! Alle Freizeiten, Schulungen und Events 2012 auf einen Blick.
Du bekommst es in allen GJW-Geschäftsstellen oder in deiner Gemeinde.
Männerträume werden wahr!
> mehrDER BEFG
Unter dem Namen Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden sind in Deutschland seit 1942 die Baptistengemeinden und die Brüdergemeinden zusammengeschlossen.
Der Name will deutlich machen: Baptisten sind evangelisch, weil sie das Evangelium, die gute Nachricht von Jesus Christus und der Liebe Gottes, allen Menschen in Wort und Tat weitergeben wollen. Baptisten sind eine Freikirche, weil sie für die freie und persönliche Glaubensentscheidung des Einzelnen eintreten und weil sie gegenüber dem Staat und anderen Institutionen unabhängig sind. Sie erheben keine Kirchensteuern und finanzieren ihre Arbeit durch freiwillige Spenden und Mitgliederbeiträge. Baptisten legen Wert auf die Gemeinde, weil sie die Überzeugung teilen, dass Christen einander auf dem Weg des Glaubens helfen und miteinander den Menschen dienen sollten.
Baptisten unterscheiden sich von anderen (Landes-)Kirchen durch ihre Taufpraxis und ihr Gemeindeverständnis. Die 1834 von dem Hamburger Kaufmann Johann Gerhard Oncken (1800 bis 1884) in Deutschland gegründeten Baptisten praktizieren die Taufe der Glaubenden und lehnen die Kindertaufe als unbiblisch ab. Die Gemeinden sind relativ überschaubar, da sie nur aus getauften Mitgliedern bestehen. Dadurch entsteht oft eine familiäre Atmosphäre.
Die Gottesdienste sind offen für Gäste. Einzelne Gemeinde bieten sogar besondere Gottesdienste für Kirchendistanzierte an. Diese Veranstaltungen zeichnen sich aus durch moderne Musik, lebensbezogene Predigten, kleine Theaterstücke und ähnliches. Viele dieser Elemente sind aber auch in "normalen" Sonntagsgottesdiensten üblich geworden.
Die einzelnen Gemeinden sind gegenüber dem Bund eigenständig. Sie finanzieren und verwalten sich selbst.
Im Gemeindeleben wird das "Laienelement" stark betont. Nach baptistischem Verständnis gibt es keine kirchliche Handlung, die ausschließlich "Amtsträgern" vorbehalten wäre.
Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden pflegt intensive Kontakte zu anderen Kirchen und Christen. Er arbeitet mit anderen Kirchen in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) zusammen, zu deren Gründungsmitgliedern er gehört. Enge Kontakte gibt es im evangelischen Bereich auch zur evangelischen Landeskirche (EKD) und ihren Gliedkirchen. Die älteste zwischenkirchliche Verbindung in Deutschland ist die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF), die die Baptisten gemeinsam mit den Methodisten und dem Bund Freier evangelischer Gemeinden 1926 gründeten.
Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland zählt rund 88.000 Mitglieder in 930 Gemeinden und Zweiggemeinden. Er bildet damit die größte evangelische Freikirche in Deutschland (Mehr Infos unter: www.baptisten.de).
Arbeit mit Kindern im BEFG


