Jahresprogramm 2012

Jahresprogramm 2012

Das neue GJW- Jahresprogramm ist da! Alle Freizeiten, Schulungen und Events 2012 auf einen Blick.
Du bekommst es in allen GJW-Geschäftsstellen oder in deiner Gemeinde.

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Männerträume werden wahr!

Männerträume werden wahr!

Aktuelle Informationen zur Modernisierung des Technischen Zentrums (CTM) in Maroua, Nordkamerun

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RUMÄNIEN

Das Waisenhaus Casa Sperantei in Timisuara wurde 1995 gegründet. Die lokale Baptistenkirche Emanuel beschloss damals, sich in den sozialen Problemen der rumänischen Gesellschaft zu engagieren und Hilfe für Waisen oder von ihren Eltern verlassene Kinder anzubieten.

Mehr als 100.000 Kinder und Jugendliche wachsen derzeit in Rumänien ohne Eltern auf. Das 22 Millionen Einwohner zählende Land gehört damit zusammen mit Bulgarien zu den EU-Ländern mit den meisten Waisenkindern. Zum Vergleich: Deutschland hat bei 82 Millionen Einwohnern etwa 64.000 Heimkinder. Auch wenn es den rumänischen Waisen heute materiell weitaus besser geht als nach dem Ende der Ceausescu-Diktatur, gehören sie noch immer zu den gesellschaftlichen Verlierern.

In Waisenhaus Casa Sperantei leben zur Zeit 16 Kinder - 9 Jungen und 7 Mädchen - zwischen 8 und 19 Jahren. Ihr Tagesablauf ist so normal wie in einer Familie: Schule, Hausaufgaben, Freizeit, Hausarbeit (Aufräumen, Abwaschen etc.).

Jedes dieser Kinder hat eine traurige Geschichte und einen schwierigen Hintergrund. In Casa Sperantei sollen sie erfahren, dass sie trotzdem geliebt und wertvoll sind. Die Kinder hören vom Evangelium und kommen in Kontakt mit der Gemeinde. Jeden Tag halten sie eine Andacht mit der Familie, die sie betreut. Die Hoffnung ist groß, dass sie irgendwann zum Glauben und zu Jesus finden.

Aber zunächst einmal gilt es, ihre Grundbedürfnisse zu befriedigen: Nahrung, Kleidung, Fürsorge, Bildung. In einem der ärmsten Länder Osteuropas sind die Ressourcen dafür oft sehr knapp!

Schon um die Raumtemperatur im Winter etwas zu erhöhen, fehlt es an Geld. Energie ist teuer in Rumänien. Gesundes Essen auch. Doch in Zukunft sollen die Kinder wenigstens zweimal in der Woche Obst bekommen können.

Und für den Sommer ist ein einwöchiges Sommercamp geplant. Vielleicht gelingt es sogar, für zwei musikalisch begabte Kinder Musikinstrumente anzuschaffen ...